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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Chronik 28,1-10.20-21

David versammelte in Jerusalem alle führenden Männer Israels, die Vorsteher der Stämme und der Abteilungen, die im Dienst des Königs standen, die Obersten der Tausend- und der Hundertschaften, die Verwalter des ganzen Eigentums und des Viehbesitzes des Königs und seiner Söhne, dazu die Hofbeamten, die Helden und alle tapferen Krieger.

Dabei erhob sich König David und sagte: Hört mich an, meine Brüder und mein Volk! Ich selbst hatte vor, für die Bundeslade des Herrn, den Fußschemel unseres Gottes, eine Ruhestätte zu errichten, und traf Vorbereitungen für den Bau.

Doch Gott sprach zu mir: Du sollst meinem Namen kein Haus bauen; denn du hast Kriege geführt und Blut vergossen.

Der Herr, der Gott Israels, hat mich aus dem ganzen Haus meines Vaters für immer zum König von Israel auserwählt. Er hat Juda zur Herrschaft bestimmt und im Haus Juda das Haus meines Vaters. Unter den Söhnen meines Vaters hat er an mir Gefallen gefunden, so daß er mich zum König über Israel machte.

Unter allen meinen Söhnen aber - der Herr hat mir ja viele Söhne geschenkt - hat er meinen Sohn Salomo erwählt, daß er auf dem Königsthron des Herrn über Israel herrscht.

Er sprach zu mir: Dein Sohn Salomo soll mein Haus und meine Höfe bauen; denn ihn habe ich mir zum Sohn erwählt, und ich werde ihm Vater sein.

Ich will seinem Königtum ewigen Bestand verleihen, wenn er mannhaft meine Gebote und Anordnungen befolgt, wie es heute der Fall ist.

Und nun ermahne ich euch vor den Augen ganz Israels, der Versammlung des Herrn, und vor den Ohren unseres Gottes: Achtet auf alle Gebote des Herrn, eures Gottes, und befolgt sie, damit ihr im Besitz des prächtigen Landes bleibt und es für immer auf eure Söhne nach euch vererben könnt.

Du aber, mein Sohn Salomo, erkenne den Gott deines Vaters; diene ihm mit ungeteiltem Herzen und williger Seele; denn der Herr erforscht alle Herzen und kennt jedes Sinnen der Gedanken. Wenn du ihn suchst, läßt er sich von dir finden. Wenn du ihn aber verläßt, verwirft er dich auf ewig.

Sieh nun zu: Der Herr hat dich erwählt, daß du ihm ein Haus als Heiligtum erbaust. Sei mutig, und geh ans Werk!

Dann sagte David zu seinem Sohn Salomo: Sei mutig und stark! Geh ans Werk! Fürchte dich nicht, und verzage nicht! Denn der Herr, mein Gott, wird mit dir sein. Er wird dich nicht erlahmen lassen und dich nicht im Stich lassen, bis alle Arbeiten für den Dienst des Hauses des Herrn zu Ende geführt sind.

Sieh, die Abteilungen der Priester und Leviten stehen da, zu jeder Dienstleistung im Haus Gottes bereit. Bei jeder Arbeit und zu jedem Dienst werden dir alle willig nach ihren Fähigkeiten beistehen; ebenso werden dir die führenden Männer und das ganze Volk in jeder Angelegenheit zur Seite stehen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das achtundzwanzigste Kapitel gibt Davids letzte Rede an die Israeliten wieder. Der König stellt dem Volk am Beginn dieser Rede Salomo vor, und sagt allen das, was er Salomo zuvor im vertraulichen Gespräch mitgeteilt hatte: "Gott sprach zu mir: Du sollst meinem Namen kein Haus bauen; denn du hast Kriege geführt und Blut vergossen" (V.3). Um die entscheidende Rolle Davids beim Bau des Tempels zu unterstreichen, stellt der Chronist diesen Worten jedoch die folgenden Worte Davids voran: "Ich selbst hatte vor, für die Bundeslade des Herrn ... eine Ruhestätte zu errichten, und traf Vorbereitungen für den Bau" (V.2). Es handelt sich also nicht nur um einen festen Ort, sondern wirklich um eine Ruhestätte, und dieses Wort erinnert an Psalm 132, der auch in 2Chr 6,41-42 zitiert wird, und wo dieselben Begriffe verwendet werden: "Erheb dich, Herr, komm an den Ort deiner Ruhe, du und deine machtvolle Lade! ... Das ist für immer der Ort meiner Ruhe" (Verse 8 und 14). Es scheint mir wichtig, noch einmal auf die Verbindung zwischen Tempel und Ruhe, zwischen Gebet und Frieden hinzuweisen. Um diese Verbindung zu bekräftigen, vertraut der Herr den Bau des Tempels Salomo an, der schon seinem Namen nach ein Mann des Friedens ist. David seinerseits weist darauf hin, dass auch Salomo von Gott als sein Gesandter erwählt ist. Denn man darf nicht vergessen, dass der "Königsthron", auf dem er "über Israel herrscht", Gott gehört, und dass der Herr es ist, der seine Vertreter erwählt. Im Buch der Chronik wird dieser Gedanke besonders deutlich herausgestellt. So gibt der Chronist in folgender Weise die Worte über Salomo wieder, die Natan im Namen Gottes zu David sprechen soll: "In meinem Haus und in meinem Königtum werde ich ihm ewigen Bestand verleihen; sein Thron wird für immer bestehen bleiben" (17,14). Also sind das Haus und das Königtum Gottes Eigentum, denn er ist der wahre König Israels. Salomo ist, wie vor ihm David, der Vertreter Gottes, der als König auf dem Thron des Herrn sitzt (9,8; 13,8). Deshalb ist die Stabilität des Reiches nur gewährleistet, wenn Salomo den Geboten Gottes gehorcht. "Ich will seinem Königtum ewigen Bestand verleihen, wenn er mannhaft meine Gebote und Anordnungen befolgt, wie es heute der Fall ist" (V.7). David fühlt sich verpflichtet, sich auch direkt an das Volk zu wenden, damit es ebenfalls weiter den Geboten Gottes gehorcht. So besteht eine unauflösliche Verbindung zwischen dem Frieden und dem treuen Befolgen der Gebote Gottes, zwischen dem friedlichen Besitz des Landes und dem Gehorsam gegenüber dem Bund mit Gott. Nachdem David dem Salomo "den Plan der Vorhalle, des Hauptraums mit seinen Schatzkammern, Obergemächern und Innenräumen und des Raums der Deckplatte sowie den Plan von allem, was er sich für die Höfe des Tempels und für alle Kammern ringsum vorgenommen hatte" übergeben hat, ermahnt er ihn, "mutig und stark" zu sein und ans Werk zu gehen. David kennt die Fähigkeiten seines Sohnes gut, doch der Grund seines Vertrauens liegt in Gott. "Der Herr, mein Gott wird mit dir sein". Dieser Schluss ist ein Ausdruck von Davids großem Glauben, und dieser Glaube ist der wahre Schatz, den er seinem Sohn hinterlässt, und jedem, der sich auf den Weg macht, um das Haus des Herrn aufzubauen. Dieser Segen gilt auch uns.


08/10/2012
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