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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 1,21-23

Einer von den Männern, die die ganze Zeit mit uns zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging,

angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und (in den Himmel) aufgenommen wurde, - einer von diesen muß nun zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein.

Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Versöhnung unter den Geschöpfen ist keine abstrakte Lehrformel, sondern eine Wirklichkeit, die sich von Jesus ausgehend verwirklicht hat. Der Ort, an dem diese Versöhnung schon jetzt sichtbar wird, ist die christliche Gemeinde. Paulus verbindet diese Worte mit der Mahnung an die Christen von Kolossä, ihr Leben vor der Bekehrung nicht zu vergessen, als sie einander fremd waren, als Heiden dem Götzendienst anhingen und fern vom Volk des Bundes und somit von Gott lebten. Die Gottesferne ist zwar auch das Ergebnis sündhaften Verhaltens, aber vor allem das Beharren auf einem ständig um sich selbst kreisenden Lebens. Durch seinen Brief will der Apostel den Kolossern die radikale Erneuerung des menschlichen Lebens durch das Evangelium begreiflich machen. Es geht um eine wirkliche Wiedergeburt, die in der Schrift unumwunden als „neue Schöpfung“ bezeichnet wird. Das Heil des Evangeliums ist somit keine philosophische Überlegung, die auf theoretischen Gedanken beruht. Seine Wurzeln liegen im Tod einer konkreten Person, im „sterblichen Leib“ Jesu. Aus seinem Tod ersteht neues Leben. Denn um die Versöhnung zu erlangen, hat sich der Sohn so sehr erniedrigt, dass er ganz solidarisch wurde mit dem menschlichen Dasein in Gottesferne, außer der Sünde. Die Gläubigen, die ihn aufgenommen haben, sind selbst heilig, makellos und untadelig geworden wie der Sohn, und sie sind aufgerufen, diese Berufung würdig zu leben. Denn wer das Evangelium aufgenommen hat, muss ihm ganz und gar treu bleiben. Der Apostel erinnert die Kolosser und mit ihnen auch die Gläubigen unserer Zeit daran, dass das Evangelium „der ganzen Schöpfung unter dem Himmel“ verkündet wurde, also den verschiedenen Kulturen der bekannten Welt und allen gesellschaftlichen Schichten. Diese Zusage der Universalität ist für alle Zeiten eine wertvolle Hilfe, besonders aber in unserer Zeit, in der, wie es scheint, verschiedene Arten von Nationalismus und Ichbezogenheit wieder erstarken und Hass und Konflikte anheizen. Das Evangelium Christi aber wirkt darauf hin, dass sich alle in der einen Familie Gottes versammeln.


14/05/2013
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