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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die christlichen Gemeinden in Afrika.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 3,7-12

Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa,

aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat.

Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.

Denn er heilte viele, so daß alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren.

Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist der Sohn Gottes!

Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Als Jesus den Widerstand der Pharisäer sieht, verlässt er Kafarnaum und seine Synagoge, um sich den Menschenscharen zuzuwenden, die ihm gerne zuhören. Oft spielt tatsächlich eine Schar von Menschen die Hauptrolle in den Erzählungen des Evangeliums. In allen Städten und Gebieten, die Jesus besucht, ist er immer von einer Menschenmenge umgeben, die sich um ihn drängt. In Scharen kommen sie aus allen Gegenden, wie dieser Abschnitt berichtet. Sie sind erdrückend. Alle Menschenmengen können erdrückend sein, auch die orientierungslosen Menschenscharen von heute. Sie brauchen jemanden, der ihnen nahe ist, der sie versteht und ihnen hilft. Deswegen hören sie nicht auf zu drängeln. Sie brauchen die Nähe, sie wollen Jesus berühren können und sie wollen ihren ganzen Schmerz bei diesem guten Menschen abladen und alle ihre Hoffnungen auf ihn setzen. Wohin könnten sie auch sonst gehen, ohne zurückgewiesen zu werden? Sie wissen, dass sie in Jesus einen guten und barmherzigen Mann gefunden haben, der sie nie zurückweisen würde. Sie sind sich so sicher, Gehör zu finden, dass sie ihn sogar bedrängen. Sie drängten sich an ihn heran, „um ihn zu berühren“, schreibt der Evangelist. Wer Hilfe braucht und nicht aufgibt, ist unweigerlich aufdringlich. Jesus weiß das gut. Er weist niemanden ab. Doch er möchte nicht, dass die Leute ihn daran hindern, seine Aufgabe zu erfüllen. So beschließt er, ein Boot zu besteigen, um sich ein wenig vom Ufer zu entfernen und alle sehen zu können. Dies ist eine starke Szene, die Betroffenheit hervorruft. Dieses Boot wird zu einer Kanzel für Jesus. Kann man darin nicht auch ein Bild der Kirche sehen? Wir sollten uns also ernsthaft fragen: Wo können die Menschenscharen von heute, die noch zahlreicher sind als damals, Jesus berühren? Wohin können alle Bedürftigen die Last ihres Schmerzes und ihrer Hoffnungen bringen, um geheilt und getröstet zu werden? Sollten nicht unsere heutigen christlichen Gemeinschaften der Leib Jesu sein, den die Armen und die Schwachen erreichen und berühren können? Unsere heutige Welt braucht eine solche Kirche. Heute noch mehr als gestern. Denn es scheint, dass die Barrieren zunehmen, die von Einzelnen oder ganzen Nationen, denen es gut geht, errichtet werden, um die Scharen der Armen, besonders aus dem Süden der Welt, daran zu hindern, die Grenzen auch nur zu erreichen. Da geht es nicht nur um Druck, der aufkommt. Solche Barrieren sind von den „unreinen Geistern“ inspiriert, von denen der Evangelist spricht. Sie wollen verhindern, dass Jesu Wort das Herz derer erreicht, die ihm zuhören. Das Evangelium zeigt uns, dass die Kraft Jesu um vieles stärker ist als diese Geister. Der Herr schenkt seinen Jüngern seine Kraft, damit sie überall seine Heilsmission fortsetzen können.


23/01/2014
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