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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 13,31-35

Zu dieser Zeit kamen einige Pharisäer zu ihm und sagten: Geh weg, verlaß dieses Gebiet, denn Herodes will dich töten.

Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Ich treibe Dämonen aus und heile Kranke, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich mein Werk vollenden.

Doch heute und morgen und am folgenden Tag muß ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.

Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.

Darum wird euer Haus (von Gott) verlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, in der ihr ruft: Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.


Während sich Jesus in Transjordanien aufhält, einem Gebiet unter der Kontrolle des Herodes, machen ihn einige Pharisäer darauf aufmerksam, dass der König ihn töten will. Es ist nicht der Herodes aus der Kindheit Jesu, aber er kommt aus derselben Familie. Der Widerstand gegen das Evangelium hat in gewisser Weise eine ständige und ununterbrochene Tradition. Die böse Macht der Menschen hat immer Angst vor der Kraft des Evangeliums, ob in Form der Schwäche eines Kindes oder der Schwäche eines Wortes, das ununterbrochen und überall deutlich den Primat der Liebe verkündet. Diese Verkündigung wird vom jeweiligen Herodes behindert. Jesus könnte fliehen, um der Gefahr der Gefangennahme und Tötung und somit dem Schicksal des Täufers zu entgehen. Wahrscheinlich hat Jesus inzwischen verstanden, dass es immer gefährlicher wurde, seinen Weg nach Jerusalem fortzusetzen. Sogar die Pharisäer, die Jesus warnen, haben dies begriffen. Trotzdem zieht sich Jesus nicht zurück, er will das Evangelium nicht verraten und seine Verkündigung nicht beenden. Denn er weiß, dass sein Evangelium stärker ist als die Macht des Herodes. Die gute Nachricht vom Reich Gottes muss unbedingt auf den Wegen von Galiläa und Judäa und auch innerhalb der Mauern Jerusalems verkündet werden. Daher flieht Jesus nicht vor Herodes, er weicht nicht vor den Gefahren zurück und antwortet auf die Pharisäer: „Ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.“ Unmittelbar darauf spricht er die traurige Klage über die Heilige Stadt aus, die sich so sehr von Gott entfernt hat, dass sie unfähig wurde, das Wort der Propheten aufzunehmen. Diese Taubheit ist leider nicht ohne Folgen. Wenn das Hören auf das Wort Gottes fehlt, wird Jerusalem untergehen. Wie bitter sind die Worte Jesu an dieser Stelle: „Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.“ Vielleicht müssten wir diese bitteren Worte des Herrn auch heute über viele unserer Städte sprechen, die immer häufiger von Gewalt geprägt sind. Nur wenn die Verheißung Gottes aufgenommen wird, nur wenn die Worte der Liebe in den Herzen der Menschen Wohnung finden, werden unsere Städte und Länder den Weg zu einem friedlicheren und unbeschwerteren Zusammenleben finden. Die Taubheit gegenüber dem Wort Gottes hat zwar bittere Folgen für die Stadt, doch wir dürfen nicht vergessen, dass sich dies noch mehr auf die Jünger auswirkt, wenn sie in ihrer Faulheit die Verkündigung des Wortes Gottes in den heutigen Städten vernachlässigen. Wie Jesus damals müssen auch die Gläubigen heute das Evangelium mitten im Leben der Städte verkünden. Dabei sollen sie sich bewusst sein, dass noch immer wahr ist, was Jesus sagte: „Denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.“


30/10/2014
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