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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jesaja 1,10.16-20

Hört das Wort des Herrn, ihr Herrscher von Sodom! Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorra!

Wascht euch, reinigt euch! Laßt ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun!

Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!

Kommt her, wir wollen sehen, wer von uns recht hat, spricht der Herr. Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle.

Wenn ihr bereit seid zu hören, sollt ihr den Ertrag des Landes genießen.

Wenn ihr aber trotzig seid und euch weigert, werdet ihr vom Schwert gefressen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

In dieser Fastenzeit, in der wir aufgerufen sind, eine Zeit der Reue und Umkehr zu leben, schenkt uns die Liturgie diesen Abschnitt des Propheten Jesaja. In seinen ersten Worten fasst der Prophet das Herz des biblischen Glaubens zusammen, nämlich das Hören auf Gottes Wort. Jesaja wendet sich an die politischen Oberhäupter, die er als „Herrscher von Sodom“ bezeichnet, und dann an die bösen Menschen, die er „Volk von Gomorra“ nennt. Wahrscheinlich waren sie im Innenhof des Tempels versammelt und nahmen am Kult teil. Die Erwähnung der Stadt Gomorra weist in den Worten des Propheten auf das bevorstehende Gericht Gottes über das Volk von Jerusalem hin. Alle ermahnt er mit strengen Worten: „Hört das Wort des Herrn ... Vernimm die Weisung unseres Gottes.“ Der Herr wendet sich nicht mit allgemeinen Mahnworten an das Volk. Auch das Volk kann nicht oberflächlich vor Gott hintreten, als wäre das ein bloßes Ritual. Diese Beziehung zwischen Gott und seinem Volk beinhaltet eine Verantwortung. In der Schrift macht der Herr immer wieder deutlich, dass er keinen ritualisierten Kult möchte, der losgelöst ist von der Suche nach Gerechtigkeit und der Liebe zu den Armen. Der Prophet gibt Gottes Gedanken wieder: „Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun!“ Dann fügt er hinzu: „Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!“ Das ist der rechte Kult für Gott. Denn es kann keine Trennung zwischen dem liturgischen Dienst am Altar des Tempels (und der Kirchen) und dem Dienst der Gerechtigkeit und Zuwendung zu den Armen geben. Diese beiden Dienste sind untrennbar, und wer sie erfüllt, hat Zugang zum unerschöpflichen Erbarmen, das von aller Sünde befreit. Daher sagt der Herr: „Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee.“ Das ist der Sieg der Liebe Gottes über alle Sünden, der eintritt, wenn wir uns von ihm umarmen lassen, wenn wir uns von ihm lieben und unterweisen lassen: „Wenn ihr bereit seid zu hören, sollt ihr den Ertrag des Landes genießen.“ Die Fastenzeit ist die günstige Gelegenheit, uns vom Herrn lieben und reinigen zu lassen.


03/03/2015
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