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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Für die Muslime beginnt der Fastenmonat Ramadan.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an die Korinther 9,6-11

Denkt daran: Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten.

Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber.

In seiner Macht kann Gott alle Gaben über euch ausschütten, so daß euch allezeit in allem alles Nötige ausreichend zur Verfügung steht und ihr noch genug habt, um allen Gutes zu tun,

wie es in der Schrift heißt: Reichlich gibt er den Armen; seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.

Gott, der Samen gibt für die Aussaat und Brot zur Nahrung, wird auch euch das Saatgut geben und die Saat aufgehen lassen; er wird die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen.

In allem werdet ihr reich genug sein, um selbstlos schenken zu können; und wenn wir diese Gabe überbringen, wird sie Dank an Gott hervorrufen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Mit diesem Abschnitt wird der Einschub über die Kollekte für die Jerusalemer Gemeinde abgeschlossen. Am Ende von zwei ganzen Kapiteln betont Paulus noch einmal die Großzügigkeit und die Freude am Geben. Ein enges Maß ist ein Zeichen für ein von sich eingenommenes und geiziges Herz und für Männer und Frauen, die Angst haben, ihren Besitz zu verlieren. Auf diese Weise entfernen sie sich jedoch eindeutig vom Evangelium. Bereits das Buch Deuteronomium schreibt nämlich über den bedürftigen Bruder: „Du sollst ihm etwas geben, und wenn du ihm gibst, soll auch dein Herz nicht böse darüber sein“ (15,10). In dem von Paulus zitierten Psalm heißt es: „Reichlich gibt er den Armen; seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.“ Großzügigkeit und Fröhlichkeit im Geben charakterisieren die christliche Solidarität, befreien das Herz von der Sklaverei des Besitzes und machen es dem Herzen Jesu ähnlicher, über den Paulus im Philipperbrief schreibt: Er „hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich“ (2,6–7). Die Großzügigkeit bereichert den Geber und lässt die Gnade Gottes und das Gebet der Empfänger auf ihn zurückkehren. Die Kirchenväter teilen diese Überzeugung, dass die Armen unsere Fürsprecher bei Gott sind. Das in ihre Hände gelegte Almosen wird für uns zu einem im Himmel gelagerten Schatz. Ja, was wir den Armen geben, kehrt in die Hände Gottes in den Himmel zurück. Deshalb gibt der Apostel den Rat, die Sammlung als heiligen und für Gott selbst geleisteten Dienst zu verstehen. Es handelt sich nicht nur um eine einfache Tat der Solidarität und des Teilens, sondern um eine Antwort auf die Gnade Gottes, von dem wir alles empfangen haben. Jesus hat gesagt: „Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden“ (Lk 6,38). Haben wir keine Angst, großzügig und fröhlich zu geben, denn im Geben werden wir den Lohn der Gnade Gottes finden. Der Herr hat uns die Güter nicht dazu geschenkt, dass wir sie für uns behalten, sondern damit wir sie reichlich zur Freude aller und vor allem der Armen weitergeben.


17/06/2015
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