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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Floribert Bwana Chui, einen jungen Kongolesen der Gemeinschaft Sant’Egidio, der in Goma von Unbekannten getötet wurde, weil er sich der Bestechung widersetzte.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Genesis 41,55-57; 42,5-7.17-24

Da ganz Ägypten Hunger hatte, schrie das Volk zum Pharao nach Brot. Der Pharao aber sagte zu den Ägyptern: Geht zu Josef! Tut, was er euch sagt.

Als die Hungersnot über das ganze Land gekommen war, öffnete Josef alle Speicher und verkaufte Getreide an die Ägypter. Aber der Hunger wurde immer drückender in Ägypten.

Auch alle Welt kam nach Ägypten, um bei Josef Getreide zu kaufen; denn der Hunger wurde immer drückender auf der ganzen Erde.

Die Söhne Israels kamen also mitten unter anderen, die auch gekommen waren, um Getreide zu kaufen; denn Hungersnot herrschte in Kanaan.

Josef verwaltete das Land. Er war es, der allen Leuten im Lande Getreide verkaufte. So kamen Josefs Brüder und warfen sich vor ihm mit dem Gesicht zur Erde nieder.

Als Josef seine Brüder sah, erkannte er sie. Aber er gab sich ihnen nicht zu erkennen, sondern fuhr sie barsch an. Er fragte sie: Wo kommt ihr her? Aus Kanaan, um Brotgetreide zu kaufen, sagten sie.

Dann ließ er sie für drei Tage in Haft nehmen.

Am dritten Tag sagte Josef zu ihnen: Tut folgendes, und ihr werdet am Leben bleiben, denn ich fürchte Gott:

Wenn ihr ehrliche Leute seid, soll einer von euch Brüdern in dem Gefängnis zurückgehalten werden, in dem ihr in Haft gewesen seid. Ihr anderen aber geht und bringt das gekaufte Getreide heim, um den Hunger eurer Familien zu stillen.

Euren jüngsten Bruder aber schafft mir herbei, damit sich eure Worte als wahr erweisen und ihr nicht sterben müßt. So machten sie es.

Sie sagten zueinander: Ach ja, wir sind an unserem Bruder schuldig geworden. Wir haben zugesehen, wie er sich um sein Leben ängstigte. Als er uns um Erbarmen anflehte, haben wir nicht auf ihn gehört. Darum ist nun diese Bedrängnis über uns gekommen.

Ruben entgegnete ihnen: Habe ich euch nicht gesagt: Versündigt euch nicht an dem Kind! Ihr aber habt nicht gehört. Nun wird für sein Blut von uns Rechenschaft gefordert.

Sie aber ahnten nicht, daß Josef zuhörte, denn er bediente sich im Gespräch mit ihnen eines Dolmetschers.

Er wandte sich von ihnen ab und weinte. Als er sich ihnen wieder zuwandte und abermals mit ihnen redete, ließ er aus ihrer Mitte Simeon festnehmen und vor ihren Augen fesseln.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Hungersnot bringt die Brüder einander wieder nahe, die der Neid voneinander getrennt hatte, wie es auch beim verlorenen Sohn geschieht, der gerade im Moment der größten Schwierigkeiten, als er zu verhungern droht, zu sich kommt und zum Haus des Vaters zurückkehrt. Im Haus Josefs gibt es Brot in Fülle, während sonst niemand Brot hergibt, und er verkauft es nicht nur den Ägyptern, sondern allen, die an der Hungersnot leiden. Dank seiner Solidarität kann auch Josef seine Brüder wiederfinden, und nur so kann er die zerrissenen Beziehungen wiederherstellen. Die Nächstenliebe hilft uns immer, die Brüderlichkeit neu zu entdecken. Josef offenbart sich seinen Brüdern nicht sofort. Die Versöhnung ist immer ein Weg der Veränderung. Er stellt seine Brüder auf die Probe und hilft ihnen, die gleiche Situation zu durchleben, die auch über ihn Leid gebracht hatte und die sich tief in sein Herz eingeprägt hatte. Jesus ist Josef, er ist der, der die Brüder miteinander versöhnt und der endlich das Brot schenkt, das rettet. Jesus hilft uns, unsere Herzen von der Sünde zu befreien, für die wir immer Rechenschaft ablegen müssen, wie es die Brüder erkennen, als Josef sie auffordert, ihnen ihren jüngsten Bruder zu bringen. Wie Josef ignoriert Jesus das nicht, er überspielt es nicht, aber er hilft uns, es zu verstehen, ohne uns zu demütigen oder zu erdrücken, damit wir uns dank seiner Barmherzigkeit verändern.


08/07/2015
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