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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die Hl. Katharina von Siena (1347-1380), die sich für Frieden, für die Einheit der Christen und die Armen einsetzte.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 15,22-31

Da beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas, genannt Barsabbas, und Silas, führende Männer unter den Brüdern. Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Zilizien. Wir haben gehört, daß einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben, euch mit ihren Reden beunruhigt und eure Gemüter erregt haben. Deshalb haben wir uns geeinigt und beschlossen, Männer auszuwählen und zusammen mit unseren lieben Brüdern Barnabas und Paulus zu euch zu schicken, die beide für den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, ihr Leben eingesetzt haben. Wir haben Judas und Silas abgesandt, die euch das Gleiche auch mündlich mitteilen sollen. Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge: Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet, handelt ihr richtig. Lebt wohl! Man verabschiedete die Abgesandten, und sie zogen hinab nach Antiochia, riefen die Gemeinde zusammen und übergaben ihr den Brief. Die Brüder lasen ihn und freuten sich über die Ermunterung.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Am Ende der ersten allgemeinen Versammlung in Jerusalem stimmen alle in Anwesenheit von Paulus und Barnabas der Rede des Jakobus zu und verfassen das erste „Konzilsdekret". Es wurde dann der Gemeinde von Antiochia gesandt, wo die Streitfrage in besonders heftiger Weise aufgetreten war. Dieses Konzil besiegelte in gewisser Weise die Unterschiedlichkeit zwischen Judentum und Christentum. Bisher erschien die christliche Gemeinde mehr als Gruppe innerhalb des Judentums, nicht als neue Gemeinschaft. Unter der Führung des Geistes klärt die Versammlung von Jerusalem, dass das Heil vom Evangelium kommt und nicht durch rituelle Handlungen erwirkt wird. Deshalb heißt es: „Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen." Nun war die Verschiedenheit deutlicher erkennbar, die jedoch die ganz enge und untrennbare Beziehung zwischen den beiden Religionen nicht aufhebt. Vielmehr ist eine tiefe und lebendige Beziehung zum Judentum ein Bestandteil der christlichen Identität. Es gibt nicht nur gemeinsame Wurzeln, sondern auch eine gemeinsame Erwartung. Die Juden warten noch auf den Messias. Die Christen wissen dagegen, dass der Messias schon gekommen ist, warten aber auf sein zweites Kommen am Ende der Zeiten. In dieser Erwartung sind Juden und Christen vereint. Die Christen wissen, dass Jesus die neue Zeit des Reiches Gottes eingeleitet hat. Durch seinen Tod und seine Auferstehung wurde nämlich der Tod besiegt und das neue Reich begonnen. Diese Neuheit ist sicherlich ein Geschenk, aber auch eine Verantwortung aller, die Welt durch den Sauerteig des Evangeliums zu verwandeln. Zu dieser Verantwortung gehört heute in aller Deutlichkeit auch, jedes Anzeichen von Antisemitismus zu bekämpfen. Das war leider in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Daher sollten ein lebendiger Dialog und die „geschwisterliche" Begegnung mit den Juden, mit denen uns eine besondere und unauflösliche Beziehung vereint, aufrecht erhalten werden.


29/04/2016
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