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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den Apostel Barnabas, Begleiter des Paulus nach Antiochia und auf der ersten Missionsreise.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn wir mit ihm sterben,
werden wir mit ihm leben,
wenn wir mit ihm ausharren,
werden wir mit ihm herrschen.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Könige 19,19-21

Als Elija von dort weggegangen war, traf er Elischa, den Sohn Schafats. Er war gerade mit zwölf Gespannen am Pflügen, und er selbst pflügte mit dem zwölften. Im Vorbeigehen warf Elija seinen Mantel über ihn. Sogleich verließ Elischa die Rinder, eilte Elija nach und bat ihn: Laß mich noch meinem Vater und meiner Mutter den Abschiedskuß geben; dann werde ich dir folgen. Elija antwortete: Geh, aber komm dann zurück! Bedenke, was ich an dir getan habe. Elischa ging von ihm weg, nahm seine zwei Rinder und schlachtete sie. Mit dem Joch der Rinder kochte er das Fleisch und setzte es den Leuten zum Essen vor. Dann stand er auf, folgte Elija und trat in seinen Dienst.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn wir mit ihm sterben,
werden wir mit ihm leben,
wenn wir mit ihm ausharren,
werden wir mit ihm herrschen.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach der Begegnung mit Jahwe auf dem Berg Horeb begibt sich Elija auf seine Rückreise. Sogleich begegnet er Elischa, seinem von Gott auserwählten Nachfolger, während dieser mit dem Pflügen der Felder beschäftigt ist. Die Propheten stammten nicht von einer besonderen Klasse oder Gruppe. Einige, wie Jesaja, waren in der Stadt geboren. Andere, wie Amos und Micha, stammten aus ländlichen Gebieten. Wieder andere, wie Jeremia und Ezechiel, gehörten Priesterfamilien an. Elischa wurde während des Pflügens auf seinen Feldern berufen. Im Allgemeinen sind die Berufungen von einer besonderen Geste gekennzeichnet, die ein Zeichen Gottes offenbart. Bei Jesaja zum Beispiel reinigte einer der Serafimen, die um den Thron Jahwes standen, ihm mit einer glühenden Kohle die Lippen (Jes 6,6-7). Jeremija gegenüber streckte Jahwe selbst seine Hand aus und berührte seinen Mund, während er ihm seine Worte in den Mund legte (Jer 1,9). Ezechiel wurde vom Herrn aufgefordert, eine Schriftrolle zu essen, die für ihn süß wie Honig schmeckte (Ez 3,1-3). Elischa erhält vom Propheten Elija den Mantel um die Schultern geworfen: „Im Vorbeigehen warf Elija seinen Mantel über ihn". Alles geschieht ganz plötzlich. Wir wissen nicht, ob sich die beiden kannten. Elischa aber erhält den Mantel und „sogleich verließ Elischa die Rinder [und] eilte Elija nach". Was ist geschehen? Dieser Mantel ist kein gewöhnlicher Mantel. Elischa versteht, dass er vom Geist des Herrn umhüllt wurde und dass auf seine Schultern ein Erbe gelegt worden ist, für das er verantwortlich sein wird. Er versteht, dass nicht er die Wahl hat, sondern dass er vom Herrn ausgewählt worden ist, um sein Wort zu verkünden. Ein Prophet spricht nämlich nie von sich aus und auch nicht für sich. Alles stammt von Jahwe. Das Gleiche wird sich an den Ufern des Sees Genezareth ereignen, wenn Jesus beginnt, die ersten Jünger zu berufen. Auch diese verlassen sogleich ihre Netze und folgen ihm. Elija aber kommt dem Wunsch Elischas nach, sich von seinen Eltern zu verabschieden. Zweifellos ist hier der Unterschied zu dem deutlich, was Jesus in einer ähnlichen Situation sagt: „Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben. Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes" (Lk 9,58-62). Das Evangelium enthält eine Radikalität, die nicht geschmälert oder abgemildert werden kann. Entscheidend ist die Nachfolge des Herrn. Als Elischa zurückkehrt, macht er sich daran, Elija zu folgen. Die Mission eines jeden Propheten, die auch jedem Jünger zu Eigen ist, besteht im Hören und im Nachfolgen. Dies bedeutet, das Wort Gottes auf seine Schultern zu nehmen und es selbst weiterzugeben.


11/06/2016
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