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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Könige 19,9a-11.14-21.31-35.36

So sollt ihr zu Hiskija, dem König von Juda, sagen: Laß dir nicht von deinem Gott, auf den du vertraust, einreden, Jerusalem werde dem König von Assur nicht in die Hände fallen. Du hast doch gehört, was die Könige von Assur mit allen anderen Ländern gemacht haben. Sie haben sie dem Untergang geweiht. Und du meinst, du wirst gerettet? Hiskija nahm das Schreiben von den Boten in Empfang und las es. Dann ging er zum Haus des Herrn hinauf, breitete das Schreiben vor dem Herrn aus und betete vor dem Herrn; er sagte: Herr, Gott Israels, der über den Kerubim thront, du allein bist der Gott aller Reiche der Erde. Du hast den Himmel und die Erde gemacht. Wende mir dein Ohr zu, Herr, und höre! Öffne, Herr, deine Augen, und sieh her! Hör alles, was Sanherib sagt, der seinen Boten hergesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen. Es ist wahr, Herr, die Könige von Assur haben die Völker vernichtet, ihre Länder verwüstet und ihre Götter ins Feuer geworfen. Aber das waren keine Götter, sondern Werke von Menschenhand, aus Holz und Stein; darum konnte man sie vernichten. Nun aber, Herr, unser Gott, rette uns aus seiner Hand, damit alle Reiche der Erde erkennen, daß du, Jahwe, Gott bist, du allein. Jesaja, der Sohn des Amoz, schickte zu Hiskija (einen Boten) und ließ ihm sagen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe gehört, wie du wegen des Königs Sanherib von Assur zu mir gebetet hast. Das ist das Wort des Herrn gegen ihn: Dich verachtet, dich verspottet die Jungfrau, die Tochter Zion. Die Tochter Jerusalem schüttelt spöttisch den Kopf über dich. Denn von Jerusalem wird ein Rest ausziehen, vom Berg Zion ziehen die Geretteten hinaus. Der leidenschaftliche Eifer des Herrn wird das vollbringen. Darum - so spricht der Herr über den König von Assur: Er wird nicht in diese Stadt eindringen; er wird keinen einzigen Pfeil hineinschießen, er wird nicht unter dem Schutz seines Schildes gegen sie anrennen und keinen Damm gegen sie aufschütten. Auf dem Weg, auf dem er gekommen ist, wird er wieder zurückkehren. Aber in diese Stadt wird er nicht eindringen - Spruch des Herrn. Ich werde diese Stadt beschützen und retten, um meinetwillen und um meines Knechtes David willen. In jener Nacht zog der Engel des Herrn aus und erschlug im Lager der Assyrer hundertfünfundachtzigtausend Mann. Als man am nächsten Morgen aufstand, fand man sie alle als Leichen. Da brach Sanherib, der König von Assur, auf und kehrte in sein Land zurück. Er blieb in Ninive.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Am Anfang dieses Abschnitts werden die Drohungen Sanheribs, des Königs von Assur, an Hiskija, den König von Juda, wiedergegeben. Nach dem Fall des Nordreiches ist Jerusalem nun unmittelbar bedroht. Sanherib lässt Hiskija sagen, dass er sein Vertrauen nicht auf den Herrn setzen soll: „Lass dir nicht von deinem Gott, dem du vertraust, einreden, Jerusalem werde dem König von Assur nicht in die Hände fallen." Sanherib hat einige Siege in der Region errungen und will nun Hiskijas Glauben unterhöhlen, und so lässt er Hiskija sagen, dass sein Gott doch nicht so stark ist, wie er es glaubt: „Du hast doch gehört, was die Könige von Assur mit allen anderen Ländern gemacht haben. Sie haben sie dem Untergang geweiht. Und du meinst, du wirst gerettet?". Es spricht ein hochmütiger Sarkasmus aus den Worten des assyrischen Königs, die den Glauben Hiskijas schwächen sollten. Der König von Juda achtet zwar auf die Drohungen, die gegen Jerusalem gerichtet werden, doch er lässt seinen Glauben nicht schwinden. Er weiß wohl, dass das gegnerische Heer viel besser gerüstet ist als das seine und dass er ihm nicht alleine und nur mit seinen eigenen Kräften entgegentreten kann. Doch er weiß auch, dass er auf Gott vertrauen kann und dass in ihm seine Kraft liegt. Sofort steigt er zum Tempel hinauf und richtet sein sorgenvolles Gebet an den Herrn. Dabei bittet er nicht für sich selbst, sondern für die Stadt und für die Rettung seines Volkes: „Wende mir dein Ohr zu, Herr, und höre! Öffne, Herr, deine Augen, und sieh her! … Rette uns aus seiner (Sanheribs) Hand, damit alle Reiche der Erde erkennen, dass du, Jahwe, Gott bist, du allein". Die Antwort auf sein Gebet erhält Hiskija durch das Wort des Propheten Jesaja, den Gott gesandt hat. Der Prophet sagt ihm, dass sein Gebet zum Himmel gelangt ist. Nicht nur wird die Stadt vor der Zerstörung gerettet werden – der König von Assur „wird nicht in diese Stadt eindringen, er wird keinen einzigen Pfeil hineinschießen" – sondern der Herr bewahrt sie, „von Jerusalem wird ein Rest ausziehe, vom Berg Zion ziehen die Geretteten hinaus". Gott rettet die Stadt nicht um ihrer selbst willen, sondern wegen der Mission, die er ihr anvertraut hat. Dieser kleine Rest ist die kleine Gruppe der Gläubigen des Herrn, die er sich erwählt hat, um der ganzen Welt seinen universellen Heilsplan mitzuteilen. Sie erlangen das Heil nicht für sich selbst, sondern, damit sie es der ganzen Welt weitergeben. Dies geschah in verbogener Weise schon zur Zeit des Königs Hiskija, doch nun geschieht es mit größerer Deutlichkeit: Dieser „Rest" sind Jesus selbst und seine Jünger, die in die Welt gesandt sind, um das Evangelium der Liebe zu verkünden.


21/06/2016
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