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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 10,34-43

Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, daß Gott nicht auf die Person sieht, sondern daß ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller. Ihr wißt, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen für alles, was er im Land der Juden und in Jerusalem getan hat. Ihn haben sie an den Pfahl gehängt und getötet. Gott aber hat ihn am dritten Tag auferweckt und hat ihn erscheinen lassen, zwar nicht dem ganzen Volk, wohl aber den von Gott vorherbestimmten Zeugen: uns, die wir mit ihm nach seiner Auferstehung von den Toten gegessen und getrunken haben. Und er hat uns geboten, dem Volk zu verkündigen und zu bezeugen: Das ist der von Gott eingesetzte Richter der Lebenden und der Toten. Von ihm bezeugen alle Propheten, daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen die Vergebung der Sünden empfängt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Predigt des Petrus beginnt mit der Aussage aus dem ersten Buch Samuel, dass Gott nicht auf die Person sieht (1 Sam 16,7). Der Apostel deutet diese Aussage in einer universalen Perspektive auf alle Völker der Erde. Für einen Juden ist das überraschend, doch nicht für jemanden, der sich vom Geist leiten lässt. Der Herr sieht nicht auf die Person, denn „in jedem Volk ist ihm willkommen, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist“, führt Petrus aus. Diese Aussage enthält eine tiefe Weisheit, die im Widerspruch steht zu einer manichäischen Auffassung von Gut und Böse. Der Apostel möchte damit vor allem zum Ausdruck bringen, dass Jesus ohne Ausnahme der Retter aller Menschen ist. Denn das Heil steht unterschiedslos allen offen. Jesus ist die Quelle des Heils, aus seinem Leben und vor allem aus seinem Tod und seiner Auferstehung geht es hervor. Diese Predigt des Apostels zeigt, dass das Evangelium keine Summe von Lehrsätzen ist oder aus komplizierten, zu akzeptierenden Wahrheiten besteht. Das Evangelium ist vielmehr eine konkrete Person, Jesus von Nazaret, den Gott auf die Erde gesandt hat, damit wir in ihm zu einem neuen Leben erstehen können. Wer ihm vertraut und Anteil nimmt an seinem Tod und seiner Auferstehung, wird gerettet werden.


22/09/2017
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