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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 17,15-21

Die Begleiter des Paulus brachten ihn nach Athen. Mit dem Auftrag an Silas und Timotheus, Paulus möglichst rasch nachzukommen, kehrten sie zurück. Während Paulus in Athen auf sie wartete, erfaßte ihn heftiger Zorn; denn er sah die Stadt voll von Götzenbildern. Er redete in der Synagoge mit den Juden und Gottesfürchtigen, und auf dem Markt sprach er täglich mit denen, die er gerade antraf. Einige von den epikureischen und stoischen Philosophen diskutierten mit ihm, und manche sagten: Was will denn dieser Schwätzer? Andere aber: Es scheint ein Verkünder fremder Gottheiten zu sein. Er verkündete nämlich das Evangelium von Jesus und von der Auferstehung. Sie nahmen ihn mit, führten ihn zum Areopag und fragten: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die du vorträgst? Du bringst uns recht befremdliche Dinge zu Gehör. Wir wüßten gern, worum es sich handelt. Alle Athener und die Fremden dort taten nichts lieber, als die letzten Neuigkeiten zu erzählen oder zu hören.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Verfolgung führte die Jünger nach dem einzigartigen Plan Gottes weiter an andere Orte, um auch dort die gute Nachricht vom Reich zu verkünden. Die Härte der sich dem Herrn entgegenstellenden Menschen wird von ihm in einen Vorteil für die Verkündigung des Evangeliums verwandelt. Paulus kommt als Flüchtling in Athen an. Auch wenn die Stadt nicht mehr so blühend war wie zu Zeiten Platons, war sie doch immer noch eine große Hauptstadt. In der Darstellung des Lukas ist Paulus dazu berufen, nach Jerusalem und noch vor Rom das Evangelium im kulturellen Zentrum der damaligen Zeit zu verkünden. Bei der Ankunft in der Stadt sucht Paulus nicht sofort die Auseinandersetzung mit den Athenern. Zunächst mischt er sich lieber unter die Händler der Agora und des Marktes, um ein Gespür für die Athener zu entwickeln. Die Herausforderung ist sehr heikel, das weiß Paulus. Er will deshalb das Leben der Athener direkt vor Ort verstehen, nämlich ihre Kultur und ihre Bräuche, ihr Denken und ihr Alltagsleben. Eine sehr klare und wichtige Frage bewegt Paulus: Würde Jerusalem Athen für sich gewinnen können? Kann das Evangelium das Herz des Areopags betroffen machen? Dieselbe Frage stellt sich auch uns heute noch angesichts der vielen Areopage dieser Welt und der vielen Kulturen der Erde, die die Herzen und das Denken der Menschen prägen. Die Kühnheit des mutig vor den Weisen von Athen auftretenden Paulus zeigt uns, dass kein Areopag für die Predigt unerreichbar und keine Kultur für das Evangelium unzugänglich ist. Die Areopage von heute warten vielmehr auf Jünger, die mit Weisheit und machtvoll das von Jesus kommende Heil verkünden. Vor dieser großen Herausforderung stehen alle Christen. Ihr gegenüber dürfen sie sich nicht zurückziehen, denn nur das Evangelium kann die Welt, in der wir leben, menschlicher machen.


20/10/2017
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