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Jubiläum der Barmherzigkeit mit den älteren und ärmeren Freunden in der schönen Familie von Sant'Egidio

31 August 2016 - MÖNCHENGLADBACH, DEUTSCHLAND

DeutschlandGebet

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Mit großer Freude und Bewegung hat die Gemeinschaft in Mönchengladbach die Liturgie anlässlich des Jubiläums der Barmherzigkeit mit Weihbischof Leon Lemmens von Mechelen in der Münsterkirche gefeiert. Gemeinsam mit den älteren und ärmeren Freunden zogen alle durch die Heilige Pforte und empfingen den priesterlichen Segen zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. Es war ein ergreifender Moment, die vielen unterschiedlichen Menschen in der Prozession zu sehen: alte Menschen, Kranke, Freunde von der Mensa, Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus verschiedenen Ländern, alle mit der Sehnsucht, von der Liebe und der Freundschaft Gottes umarmt zu werden.

So wurde auch die gemeinsame Liturgiefeier zu einem Trost der Herzen, besonders für die Armen, auf denen oft der Schmerz und die Mühe eines schwierigen Lebens lasten. Die herzlichen Worte von Weibischof Leon, der unsere Gemeinschaft seit vielen Jahren priesterlich begleitet, vermittelten uns die Gewissheit, dass wir als eine Familie einander lieben und in der Gebrechlichkeit des Lebens gemeinsam von der grenzenlosen und vergebenden Barmherzigkeit Gottes getragen sind. Ein besonderes Gedenken galt unseren Geschwistern, die wegen ihrer Schwäche und Krankheit selber nicht anwesend sein konnten. Weihbischof Leon ermutigte uns, eine Entscheidung zu treffen, mit und für welche Menschen wir leben möchten, und von Jesus zu lernen, nicht den besten Platz für sich selber zu suchen, sondern den letzten, weil Jesus nicht auf den eigenen Vorteil  gesehen hat, sondern die Menschen gesucht hat, die in der Gesellschaft auf die letzten Plätze gedrängt werden. Denn dort ist auch der Platz der Jünger Jesu, die dann von ihm eingeladen werden zu seinem Fest.

Angesteckt vom Klima der empfangenen Barmherzigkeit konnte man in den Gesichtern der Menschen eine Verwandlung erkennen und die Schönheit, die durch die Anwesenheit Gottes entsteht, der aus uns seine Familie gemacht hat.