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Weitere Flüchtlinge werden durch die humanitären Korridore am Montag in Fiumicino ankommen

21 Oktober 2016

Humanitäre Korridore
Andrea RiccardiFlüchtlinge

Am 24. Oktober werden durch das Projekt von Sant'Egidio und den protestantischen Kirchen Italiens syrische Flüchtlinge aus dem Libanon in Italien ankommen. Minister Gentiloni, der Vizeminister Bubbico und Verantwortliche des Projektes werden sie begrüßen

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Am 24. Oktober werden wieder Flüchtlinge aus dem Libanon durch die von der Gemeinschaft Sant'Egidio, der Union der Evangelischen Kirchen Italiens und der Waldensertafel organisierten humanitären Korridore ankommen. Sie fliegen mit einem Linienflug und müssen keine lebensgefährlichen Boote nehmen und kommen aus Beirut in Fiumicino an. Zunächst eine Gruppe von ca. siebzig Flüchtlingen aus Syrien und dann weitere siebzig am Tag danach, insgesamt 130 Personen. Das sind weitere Flüchtlinge nach denen, die im Februar angekommen sind und sich aktuell in Italien integrieren.

Die Gesamtzahl steigt nun auf 400 Personen, die durch die humanitären Korridore ankommen. Es ist ein innovatives Projekt, an dem Institutionen und Zivilgesellschaft in guter Zusammenarbeit beteiligt sind und das ein wichtiges Hoffnungssignal für Europa darstellt. Nun ist es nämlich kein Experiment mehr, sondern eine konkrete Realität, die Kriegsflüchtlingen mit "besonderer Bedürftigkeit" (Verfolgte, Familien mit Kindern, alleinstehende Frauen, alte Menschen, Kranke, Menschen mit Behinderung) auf sicherem und legalen Weg eine Einreise auf unseren Kontinent ermöglicht, ohne dabei das Leben auf dem Mittelmeer riskieren zu müssen. Einige im Februar als erste in diesem Rahmen eingereiste Flüchtlinge werden am Flughafen anwesend sein, um die Neuankömmlinge aufzunehmen.
Das zum ersten Mal in Italien durch das Abkommen zwischen der Regierung (dem Außen- und Innenministerium) und der Gemeinschaft Sant'Egidio, der Union der Evangelischen Kirchen Italiens (FCEI) und der Waldensertafel möglich gewordene Projekt umfasst die Einreise von eintausend Personen bis 2017. Es ist ein übertragbares Modell der Aufnahme und Integration, sodass nun auch andere europäische Länder eine Durchführung prüfen.

Bei der Begegnung mit der Presse werden anwesend sein:

Paolo Gentiloni, Außenminister, Filippo Bubbico, Vizeinnenminister, Andrea Riccardi, Gründer der Gemeinschaft Sant'Egidio, Pastor Luca Maria Negro, Präsident der Union der Evangelischen Kirchen Italiens, Susanna Pietra, Direktorin des Büros der Religionssteuer der Waldenserkirche.


Der Gesellschaft Flughafen Rom sei für die Logistik und Organisation der Begrüßung gedankt.
 
Journalisten und Mitarbeiter müssen sich akkreditieren,
um am Terminal 5 von Fiumicino an der Presseinformation teilzunehmen.
Ankunft nicht nach 10.00 Uhr.
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