Der Papst ermutigt die Gemeinschaft Sant'Egidio in ihrem Friedenseinsatz, die mit den Namen der Länder im Krieg auf dem Petersplatz vertreten ist

Heute Morgen fand auf dem Petersplatz die traditionelle Veranstaltung "Friede in allen Ländern" statt, die von der Gemeinschaft Sant'Egidio organisiert wurde. Zahlreiche Teilnehmer kamen aus verschiedenen Teilen der Stadt, darunter auch einige Flüchtlinge, die über die humanitären Korridore aus Afrika, dem Nahen Osten, der griechischen Insel Lesbos und Zypern nach Italien gekommen waren. Auf mehreren Plakaten waren die Namen der Länder und Regionen der Welt aufgeführt, die sich noch im Krieg befinden.
"Ich grüße die Teilnehmer der Veranstaltung 'Frieden in allen Ländern', die von der Gemeinschaft Sant'Egidio hier in Rom und in vielen Teilen der Welt organisiert wird. Diese Leute von Sant'Egidio sind gut, sie sind gut. Und in Zusammenarbeit mit den Diözesen und Pfarreien. Ich danke Ihnen für Ihre Anwesenheit und Ihr Engagement", sagte der Papst am Ende des Angelus.
Der Präsident der Gemeinschaft, Marco Impagliazzo, erklärte: "Es ist 55 Jahre her, dass die Katholische Kirche den Vorschlag gemacht hat, das Jahr im Namen des Friedens zu beginnen. In diesem Jahr ist dies besonders dringend und wichtig, weil es immer noch so viele offene Kriege und Konflikte in der Welt gibt. Wir danken Papst Franziskus für seine wertvolle Ermutigung: hier auf dem Platz zu sein, um ihm zuzuhören, um zum Frieden aufzurufen, um den Frieden für die Welt zu erbitten, ist eine Verpflichtung, die Sant'Egidio für jeden Tag des Jahres übernehmen will, sowohl innerhalb unserer Gesellschaft als auch in den verschiedenen Konflikten, die vor allem in Afrika im Gange sind".
 

VIDEO - Der Gruß des Papst an die Teilnehmer der Kundgebung "Friede in allen Ländern"

 

Angelus vom 1. Januar 2022 - Gesamtes Video »