Dossier über die humanitären Korridore in Europa

Humanitäre Korridore

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Was sind die humanitären Korridore?

Die humanitären Korridore sind ein Programm der Gemeinschaft Sant'Egidio in Zusammenarbeit mit der Union der Evangelischen Kirchen Italiens, der Waldensertafel und der Italienischen Bischofskonferenz-Caritas, das vollständig eigenfinanziert ist und Flüchltingen aus Syrien und dem subsaharianischen Afrika in vulnerablen Umständen ein humanitäres Visum zukommen lässt, damit sie auf Kosten der Trägerorganisationen in Strukturen oder Häusern aufgenommen und bei der Integration begleitet werden (dazu gehören Sprachvermittlung, Anmeldung der Kinder in der Schule, Arbeitsintegration). Die humanitären Korridore wurden zuerst im Jahr 2016 in Italien eingerichtet und dann auch in Frankreich, Belgien und Andorra.

Wesentliche Ziele der humanitären Korridore

  • Vermeidung von tödlichen Überfahrten der Flüchtlinge in Booten über das Mittelmeer
  • Einsatz gegen Menschenhandel und Schlepperunwesen mit Männern, Frauen und Kindern
  • "vulnerable Personen" (z.B. Opfer von Verfolgung, Folter und Gewalt; Familien mit Kindern; alleinstehende Frauen; alte Menschen; Kranke, Menschen mit Behinderung) können auf legalem Weg mit einem humanitären Visum in ein europäisches Land einreichen und daraufhin ihr Asylverfahren durchführen
  • Sicherheit für alle, für das gastgebende Land, denn es stellt humanitäre Visa mit den notwendigen Kontrollen der Behörden aus, und für die Geflüchteten, die ohne Gefahr für ihr Leben einreisen 

Dossier über die humanitären Korridore (Stand September 2019)

Geschichten und Zahlen zu den humanitären Korridoren in Europa im Dossier der Gemeinschaft Sant'Egidio, veröffentlicht zum Weltflüchtlingstag 2019.

Siehe auch

Humanitäre Korridore in Zahlen (Stand Dezember 2019 - IT)

 

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