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El Salvador: Hunger nach Gerechtigkeit

2 November 2018

Reportage bei TV2000

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https://youtu.be/qrXte43uCHs

Es gibt ein Land, das nicht unter einen Krieg leidet, wo die Gefahr, einen gewaltsamen Tod zu erleiden, jedoch ähnlich hoch ist wie in Syrien. Dieses Land hat in den 80er Jahren Gangs in die Metropolen der Vereinigten Staaten exportiert und ist immer noch ein Schlachtfeld der verbreiteten organisierten Kriminalität. Es handelt sich um El Salvador, der Heimat des hl. Oscar Romero. Dreizehn Jahre Bürgerkrieg von 1979 bis 1992 – mit 75.000 Toten, 550.000 Inlandflüchtlingen und einer halben Million Emigranten ins Ausland – sind offiziell beendet, doch die Gewalt besteht weiter und konnte dem Friedensabkommen widerstehen. Sie hat sich nur auf die wirtschaftliche und soziale Ebene verlagert durch die verbreitete Ausdehnung der Marasbanden, die hoffnungslose Jugendliche aus benachteiligten Regionen reklutieren. Die Zahl der Armen nimmt nicht ab, staatliche Initiativen – die in den vergangenen Jahrzehnten teilweise auch erfolgreich waren – sind noch unzureichend. Mit dieser verbreiteten Gewalt und der sozialen Ungleichheit beschäftigt sich die Reportage von Andrea Sarubbi, der mit der Gemeinschaft Sant’Egidio über ein Land berichtet, das noch einen weiten Weg der Veränderung zu gehen hat. Studiogast ist Giovanni Impagliazzo, der Verantwortliche für Mittelamerika der Gemeinschaft Sant’Egidio.