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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 9,1-6

Dann rief er die Zwölf zu sich und gab ihnen die Kraft und die Vollmacht, alle Dämonen auszutreiben und die Kranken gesund zu machen.

Und er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen.

Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd.

Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlaßt.

Wenn euch aber die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann geht weg, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.

Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall die Kranken.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Evangelist Lukas fasst in diesem Abschnitt den ersten Teil der Aussendungsrede Jesu an die Zwölf zusammen; in wenigen Tagen werden wir den zweiten Teil hören, der an die 72 Jünger ge-richtet ist. Der Abschnitt beginnt mit dem Ruf Jesu: „Dann rief er die Zwölf zu sich“. Am Beginn der Sendung der Kirche und eines jeden Jüngers steht immer die Initiative Jesu. Er ist es, der die Menschen in seine Nachfolge ruft und sie dann aussendet. Keiner kann sich von dieser Aufgabe entbinden. Der Jünger wird zum Jünger, weil er gerufen ist. Es gibt ein „Zuerst“ im Leben des Gläubigen, das Gott gehört. Erst nach dem Ruf des Herrn kommt es zur Entscheidung des Gläubi-gen, ihm zu folgen. Die Nachfolge geschieht nicht im Leeren, sie verwirklicht sich nicht in der Ent-scheidung zur Selbstverwirklichung oder im Willen, ein bestimmtes Projekt umzusetzen. Der Ruf Jesu, ihm zu folgen, ist verbunden mit dem Plan der Liebe, den er selbst auf der Erde ins Werk set-zen will. Sofort nach der Berufung folgt die Aussendung in die Welt mit der Kraft und der Voll-macht, „alle Dämonen auszutreiben und die Kranken gesund zu machen.“ Die Zwölf sind nicht ge-sandt, eine neue Lehre zu verkünden, sondern ein neues Reich aufzubauen und die Menschen von der Knechtschaft der Sünde und des Todes zu befreien. Jesus gibt ihnen die Macht über alle Dämo-nen. Ja, jede Knechtschaft muss beseitigt werden. Die Verkündigung des Evangeliums vom Reich beginnt mit Tatsachen, nämlich mit deutlichen Taten der Befreiung, mit offensichtlichen Zeichen für eine neue Zeit, eine Zeit der Barmherzigkeit, der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens. Der christliche Glaube ist keine Ideologie, die sich gegen andere Ideologen stellen würde, er ist kein Gedankengebäude für besondere Menschen, vielleicht einige heldenhafte Asketen. Der Glaube verwandelt. Er verändert das Herz derer, die sich dafür entscheiden, auf den Ruf Jesu zu antworten. Aus neuen Herzen erwächst eine neue Geschichte. Der christliche Glaube schließt die Menschen nicht in einen geizigen Individualismus ein. Im Gegenteil bewegt er sie dazu, die Geschichte zu verändern, damit das Reich der Liebe anbricht, das zu begründen Jesus gekommen ist. Die Zwölf, so sagt Lukas, „machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf.“ In jenen Tagen be-gann gleichsam der Weg der Kirche, der mehr Raum für das Reich Gottes in dieser unserer Welt schaffen will. Jeder Gläubige ist gerufen, sich in die lange Reihe der Jünger Jesu einzufügen und den gleichen Kampf zu kämpfen, um das gleiche Evangelium zu verkünden. Eine solche Sendung erfordert, sich seiner selbst und des eigenen Protagonismus zu entäußern und zu Dienern der einzig-artigen Sendung Jesu zu werden, die die Jahrhunderte durchzieht. Schon aus diesem Abschnitt zeigt sich die Sorge, die die Jünger von Haus zu Haus führt, von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt: die Sorge, dass niemandem die Verkündigung des Evangeliums und die Befreiung vom Bösen vorent-halten wird.


24/09/2014
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