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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 10,1-16

Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.

Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.

Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.

Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs!

Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!

Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren.

Bleibt in diesem Haus, eßt und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!

Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so eßt, was man euch vorsetzt.

Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.

Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Straße und ruft:

Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch zurück; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe.

Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.

Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind - man hätte dort in Sack und Asche Buße getan.

Tyrus und Sidon wird es beim Gericht nicht so schlimm ergehen wie euch.

Und du, Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen.

Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieser Abschnitt überliefert die zweite Aussendungsrede Jesu im Lukasevangelium. Während die erste direkt an die Zwölf gerichtet wird (9,1–6), um ganz Israel zu sammeln, ist der Anlass nun die Aussendung der zweiundsiebzig Jünger, wobei die Zahl symbolisch für alle Völker der Erde steht (vgl. Gen 10). Lukas stellt diese Rede an den Beginn des Weges Jesu nach Jerusalem. Die Universalität der Predigt ist kein Zusatz zur Botschaft des Evangeliums, sondern wesentlicher Bestandteil der Sendung, die Jesus seinen Jüngern von Anfang an anvertraut. Er selbst weist darauf hin und sagt: „Die Ernte ist groß“, sie ist wirklich umfangreich, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Die Größe der Ernte entspricht dem vielfältigen Leid in der Welt, der verbreiteten Einsamkeit, die viele mit Traurigkeit erfüllt, und der unglaublichen Zahl von Konflikten, die Völker mit ihrem Gift erfassen. Es gibt ein unfassbares Bedürfnis der Menschen und Völker, von zahllosen Formen der Knechtschaft befreit zu werden. Jesus erkennt das Ungleichgewicht zwischen der unermesslichen Arbeit der notwendigen Evangelisierung und der kleinen Jüngerschar. Dieses Missverhältnis ist Jesus sehr bewusst. Das Problem ist jedoch nicht nur die Zahl, sondern die Qualität. Daher fordert Jesus die Jünger einerseits auf, den Vater zu bitten, dass er Arbeiter für seine Ernte aussendet, andererseits betet er, dass ihr Einsatz erfolgreich ist. Die Weitergabe des Evangeliums ist sicherlich keine einfache oder bequeme Angelegenheit. Dazu müssen die Jünger ihre Faulheit und Schwerfälligkeit überwinden, aber auch Hindernisse, Gefahren und Hass durch den Fürsten des Bösen. Jesus sagt zu ihnen: „Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.“ Die Jünger sollen sich der Gefahr bewusst sein, die damit verbunden ist. Blindheit gegenüber den Gefahren für die Herde ist ein Zeichen für Gefühllosigkeit sowie für geringe Intelligenz aufseiten des Hirten. Das gilt umso mehr für die Aufgabe, die den Jüngern anvertraut wird. Jesus fordert sie auf, nicht an den gewohnten Orten zu bleiben oder ihre üblichen und vielleicht sogar religiösen Gewohnheiten fortzusetzen. Wie die Kirche und die christliche Gemeinde ist jeder Jünger von Natur aus missionarisch und somit vom Herrn gesandt, das Evangelium überall auf der Welt weiterzugeben. Sie sollen die Herzen der Männer und Frauen bereiten, damit sie Jesus als Heiland ihres Lebens aufnehmen. Die Begegnung mit Jesus ist der Friede, den die Jünger in jedes Haus bringen sollen. Dabei werden die Jünger zu zweit ausgesandt. Gregor der Große schreibt in seinem Kommentar, dass Jesus die Jünger zu zweit aussandte, damit ihre erste Predigt die gegenseitige Liebe ist. Die Liebe des Herrn ist stark und besiegt „die Wölfe“ dieser Welt, wie es Franziskus von Assisi beim „Wolf“ von Gubbio erlebte. Die Stärke der Jünger Jesu liegt nicht in ihrer Ausrüstung, sie sollen nichts mitnehmen außer eben das Evangelium und die Liebe des Herrn. Mit diesem Gepäck, das zugleich schwach und stark ist, können sie die Wege der Welt beschreiten und den bezeugen, der sie gesandt hat. In jeder Stadt und sogar in jedem Haus sollen sie das Reich Gottes verkünden und es durch die Heilung vom Bösen sichtbar machen: „Heilt die Kranken ... und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.“


02/10/2014
Gedenken an die Kirche


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