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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Modesta, eine Obdachlose, die man am Bahnhof Termini in Rom sterben ließ und der man keine Hilfe leistete, weil sie schmutzig war. Mit ihr gedenken wir aller verstorbenen Obdachlosen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 11,1-2.8-19

Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.

Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein ruhmvolles Zeugnis erhalten.

Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde.

Aufgrund des Glaubens hielt er sich als Fremder im verheißenen Land wie in einem fremden Land auf und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten;

denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat.

Aufgrund des Glaubens empfing selbst Sara die Kraft, trotz ihres Alters noch Mutter zu werden; denn sie hielt den für treu, der die Verheißung gegeben hatte.

So stammen denn auch von einem einzigen Menschen, dessen Kraft bereits erstorben war, viele ab: zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann.

Voll Glauben sind diese alle gestorben, ohne das Verheißene erlangt zu haben; nur von fern haben sie es geschaut und gegrüßt und haben bekannt, daß sie Fremde und Gäste auf Erden sind.

Mit diesen Worten geben sie zu erkennen, daß sie eine Heimat suchen.

Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren, so wäre ihnen Zeit geblieben zurückzukehren;

nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, er schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat für sie eine Stadt vorbereitet.

Aufgrund des Glaubens brachte Abraham den Isaak dar, als er auf die Probe gestellt wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, er, der die Verheißungen empfangen hatte

und zu dem gesagt worden war: Durch Isaak wirst du Nachkommen haben.

Er verließ sich darauf, daß Gott sogar die Macht hat, Tote zum Leben zu erwecken; darum erhielt er Isaak auch zurück. Das ist ein Sinnbild.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.


Der Hebräerbrief lässt den Leser eintauchen in die lange Glaubensgeschichte, die in alten Zeiten ihren Anfang nimmt, um ihm Anteil daran zu geben. Die lange Liste hilft dem Leser, den Reichtum dieser Geschichte zu erfassen und an dieser Geschichte festzuhalten. Nach der Darstellung des Verfassers ist der Glaube keine abstrakte Angelegenheit, sondern „Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht“. Der Glaube ist die Überzeugung, schon jetzt die „bessere Heimat“ (V.13 und 16) zu besitzen, die wir anstreben. Ja, im Glauben besitzen wir das Erhoffte schon so sehr, dass uns eben dieser Glaube das beweist, was wir nicht sehen. Der Verfasser sagt in diesem Zusammenhang: „Aufgrund dieses Glaubens erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort erschaffen worden und dass so aus Unsichtbarem das Sichtbare entstanden ist“ (V.3). Das Sichtbare, die Schöpfung und das Geschehen dieser Welt wurden durch das Wort erschaffen, das, wenngleich es unsichtbar ist, eine schöpferische Macht besitzt. Die Geschichte der Gläubigen wurde durch den Glauben ins Leben gerufen, angefangen mit Abel, der Gott ein besseres Opfer darbrachte als Kain. Dann werden Henoch, Noach und schließlich Abraham genannt, mit dem sich der Brief ausführlicher beschäftigt. Denn er besaß einen besonderen Glauben und ist sogar der Vater der Gläubigen, denn mit großer Bereitschaft folgte er der Berufung Gottes und verließ seine Heimat, um in das von Gott verheißene Land zu ziehen. Es war keine blinde Entscheidung, sondern eine Entscheidung, die auf das Wort Gottes gegründet war. Welch bessere Grundlage als dieses Wort kann denen eine Zukunft garantieren, die ihm vertrauen? Als Abraham dort ankam, ließ er sich nicht nieder, „denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern“ (V.10). Aus dem Glauben Abrahams ging eine große Nachkommenschaft hervor, „zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann“. Es ist die große Schar der Gläubigen, die auf Gott vertrauen und das ihnen verheißene Land erwarten, an dem sie sich jedoch schon jetzt erfreuen. Denn sie alle sind „gestorben, ohne das Verheißene erlangt zu haben; nur von fern haben sie es geschaut und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Fremde und Gäste auf Erden sind“ (V.13). Ihnen hat der Herr eine fest gegründete Stadt bereitet. Wir alle sind „Fremde und Gäste“, denn wir suchen die „Stadt, die aus dem Himmel“ herabkommt, das himmlische Jerusalem (Offb 21). In dieser Hinsicht sagt der Diognetbrief über die Christen: „Sie bewohnen alle ihr Vaterland, aber nur wie Beisassen; sie beteiligen sich an allem wie Bürger und lassen sich alles gefallen wie Fremde; jede Fremde ist ihnen Vaterland und jedes Vaterland eine Fremde.“


31/01/2015
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