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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jesus Sirach 51,12-20

Er erlöste mich von allem Unheil und rettete mich am Tag der Not. Darum danke ich dem Herrn und will seinen Namen loben und verherrlichen. Danket dem Herrn, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Gott der Lobgesänge, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Wächter Israels, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Schöpfer des Alls, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Erlöser Israels, denn seine Huld währt ewig. Danket dem, der Israels Versprengte sammelt, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Erbauer seiner Stadt und seines Heiligtums, denn seine Huld währt ewig. Danket dem, der dem Haus David Macht verlieh, denn seine Huld währt ewig. Danket dem, der Zadoks Söhne zu Priestern erwählt hat, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Schild Abrahams, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Fels Isaaks, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Starken Jakobs, denn seine Huld währt ewig. Danket dem, der Zion erwählt hat, denn seine Huld währt ewig. Danket dem König der höchsten Könige, denn seine Huld währt ewig. Seinem Volk verleiht er Macht - das ist ein Ruhm für all seine Frommen, für Israels Söhne, das Volk, das sich ihm nahen darf. Halleluja!

Als ich jung und noch nicht unstet war, suchte ich eifrig die Weisheit.

Sie kam zu mir in ihrer Schönheit, und bis zuletzt will ich sie erstreben.

Und wie nach dem Blühen die Trauben reifen, die das Herz erfreuen, so schritt mein Fuß auf geradem Weg; denn schon von Jugend an habe ich sie erkannt.

Nur kurz hörte ich hin, und schon fand ich Belehrung in Menge.

Sie ist für mich zur Amme geworden; meinem Lehrer will ich danken.

Ich hatte im Sinn, Freude zu erleben, ich strebte ohne Rast nach Glück.

Ich verlangte brennend nach ihr und wandte von ihr meinen Blick nicht ab.

Ich richtete mein Verlangen auf sie, und auf ihren Höhen wanke ich nicht. Meine Hand öffnete ihre Tore, und ich nahm sie leibhaftig wahr. Ich habe ihretwegen meine Hände gereinigt, und ich fand die Weisheit in ihrer Reinheit. Einsicht erwarb ich durch sie von Anfang an, darum lasse ich nicht von ihr.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Sinn des Lebens ist die Suche nach Weisheit. Einen konkreten Weg, sie zu finden, zeigt uns die Schrift. Das Wort Gottes, gelesen und auf den Alltag übertragen, betrachtet und gelebt, ist die „sprudelnde Quelle, deren Wasser ewiges Leben schenkt“ (vgl. Joh 4,14). Wahres Leben, ohne auf das Wort Gottes zu hören, ist unmöglich. Das ist die Erfahrung eines weisen Menschen, der die Last, aber auch die Freude kennt, die seine Tage erfüllen. In der Tat, Weisheit ist nicht etwas, was man für immer in Besitz nehmen kann, sie besteht vielmehr in der treuen Nachfolge des Herrn. Die Emmausjünger waren zwar unterwegs, aber ohne Orientierung, weit weg von Jerusalem, bis ihnen Jesus den Sinn der Schrift erschloss. Die Meinung, man kennt ja schon die Schrift, ist eine Versuchung, vor der wir uns hüten müssen. Jeden Tag müssen wir uns ihr öffnen und auf sie hören. Sie ist die geistige Nahrung für unser Herz, für unser Leben. Die wahre Weisheit besteht darin, täglich auf das Wort zu hören, beginnend mit den Evangelien. Am Ende des Buches Jesus Sirach sagt der Weise: „Der Herr gab meinen Lippen Erfolg, mit meiner Zunge will ich ihm danken“ (Sir 51, 22). Gott zu loben ist wirklich ein Danksagen für das Geschenk, das wir empfangen haben. Die Reise seines Lebens nähert sich dem Ende, und der Weise schaut zurück und betrachtet, was geschehen ist. Er wird sich bewusst, dass Gottes Wort ihn von Beginn seines Lebens an geführt hat. Das ist geschehen, weil der Weise im Gebet die Weisheit suchte (vgl. V. 18). Um Weisheit zu gewinnen, muss man beten. Das ist das wahre Geheimnis eines Menschen, der sich entschlossen hat, einen neuen Weg einzuschlagen. Wer Gott um Weisheit bittet, der findet auf den vielen Straßen seines Lebens im Wort Gottes das Licht, das ihn führt, das sprudelnde Wasser, das ihn erquickt. Die Weisheit wird ihn begleiten. Er erfährt die Wahrheit der Worte: „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade” (Psalm 118,105).


30/05/2015
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