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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Exodus 33,7-1; 34,5-9.28

Der Herr sprach zu Mose: Geh, zieh mit dem Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast, fort von hier, in das Land hinauf, von dem ich Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid versichert habe: Deinen Nachkommen gebe ich es.

Ich sende einen Engel, der dir vorangeht, und ich vertreibe die Kanaaniter, Amoriter, Hetiter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter.

In ein Land, in dem Milch und Honig fließen, wirst du kommen. Ich selbst ziehe nicht in deiner Mitte hinauf, denn du bist ein störrisches Volk. Es könnte sonst geschehen, daß ich dich unterwegs vertilge.

Als das Volk diese Drohung hörte, trauerten sie, und keiner legte seinen Schmuck an.

Da sprach der Herr zu Mose: Sag zu den Israeliten: Ihr seid ein störrisches Volk. Wenn ich auch nur einen einzigen Augenblick mit dir zöge, müßte ich dir ein Ende machen. Jetzt aber leg deinen Schmuck ab! Dann will ich sehen, was ich mit dir tun kann.

Da trugen die Israeliten keinen Schmuck mehr, vom Berg Horeb an.

Mose nahm das Zelt und schlug es für sich außerhalb des Lagers auf, in einiger Entfernung vom Lager. Er nannte es Offenbarungszelt. Wenn einer den Herrn aufsuchen wollte, ging er zum Offenbarungszelt vor das Lager hinaus.

Der Herr aber stieg in der Wolke herab und stellte sich dort neben ihn hin. Er rief den Namen Jahwe aus.

Der Herr ging an ihm vorüber und rief: Jahwe ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue:

Er bewahrt Tausenden Huld, nimmt Schuld, Frevel und Sünde weg, läßt aber (den Sünder) nicht ungestraft; er verfolgt die Schuld der Väter an den Söhnen und Enkeln, an der dritten und vierten Generation.

Sofort verneigte sich Mose bis zur Erde und warf sich zu Boden.

Er sagte: Wenn ich deine Gnade gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch mein Herr mit uns. Es ist zwar ein störrisches Volk, doch vergib uns unsere Schuld und Sünde, und laß uns dein Eigentum sein!

Mose blieb dort beim Herrn vierzig Tage und vierzig Nächte. Er aß kein Brot und trank kein Wasser. Er schrieb die Worte des Bundes, die zehn Worte, auf Tafeln.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Auch in den Schwierigkeiten der Wüste kann man Gott begegnen. Aber man braucht einen Mann des Glaubens wie Mose, damit dies für das ganze Volk möglich wird. Mose lebt in einer ganz besonderen Gemeinschaft mit Gott. Die Wolke, die sich auf das Zelt herabsenkt, ist das Zeichen für die Gegenwart Gottes, der mit seinem Propheten spricht. Doch Gott steigt nicht nur für seinen Propheten herab. Durch Mose spricht er zu ganz Israel. Mose hat eine anziehende Kraft – alle blicken auf ihn, er ist der Mann Gottes, der, der von Angesicht zu Angesicht mit dem Herrn spricht und somit allen berichten kann, was Gott denkt. Wenn es auf ihn hört, kann das ganze Volk an jenem göttlichen Gespräch teilnehmen, das im Offenbarungszelt stattfindet. Dazu aber muss jeder aus seinem kleinen Zelt, das heißt aus der Wärme seines alltäglichen Lebens und aus der Enge seines Horizonts heraustreten und bereit sein, zuzuhören. Nicht zufällig schreibt der Verfasser, dass Mose „ins Lager zurückging“. Das Wort Gottes steigt da ins Alltagsleben hinab, um es Früchte der Liebe bringen zu lassen. In jedem Menschen wohnt die Sehnsucht, Gott und seine Schönheit zu sehen. Mose ist in dieser Sehnsucht entbrannt und bringt sie im Gebet zum Ausdruck. Doch wer könnte Gott ins Antlitz sehen? Dennoch verbirgt er sich nicht vor Mose, weist seine Sehnsucht, die Ausdruck seines Glaubens und seiner Liebe ist, nicht zurück. Mose wird die Herrlichkeit Gottes schauen, wird sich der Schönheit seiner Gegenwart erfreuen dürfen. Er wird hinauf auf den Felsen geführt, und der Herr selbst beschützt ihn mit seiner barmherzigen Hand, damit er ihn sehen und dennoch am Leben bleiben kann. Auch Jesus hat den Jüngern auf dem Berg Tabor seine Herrlichkeit geoffenbart. Sie sahen sein verklärtes Antlitz. In ihm können auch wir die Schönheit von Gottes Antlitz schauen, jenem Antlitz, das im Gebet der Gemeinschaft Sant’Egidio immer im Mittelpunkt steht. Denn mit dem Psalmisten beten wir: „Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen“ (Ps 80,20).


28/07/2015
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