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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Numeri 13,1-3.25.26-35

Der Herr sprach zu Mose:

Schick einige Männer aus, die das Land Kanaan erkunden, das ich den Israeliten geben will. Aus jedem Väterstamm sollt ihr einen Mann aussenden, und zwar jeweils einen der führenden Männer.

Da schickte Mose von der Wüste Paran die Männer aus, wie es der Herr befohlen hatte. Sie alle waren führende Männer unter den Israeliten,

Vierzig Tage, nachdem man sie zur Erkundung des Landes ausgeschickt hatte, machten sie sich auf den Rückweg.

Der Herr sprach zu Mose und Aaron:

Wie lange soll das mit dieser bösen Gemeinde so weitergehen, die immer über mich murrt? Ich habe mir das Murren der Israeliten jetzt lange genug angehört.

Sag ihnen: So wahr ich lebe - Spruch des Herrn -, ich will euch das antun, womit ihr mir die Ohren vollgeschrien habt:

Hier in der Wüste sollen eure Leichen liegenbleiben, alle ohne Ausnahme; jeder von euch, der gemustert worden ist, wird sterben, alle Männer von zwanzig Jahren und darüber, die über mich gemurrt haben.

Keiner von euch wird in das Land kommen, auch wenn ich meine Hand erhoben und geschworen habe, euch darin wohnen zu lassen, außer Kaleb, der Sohn Jefunnes, und Josua, der Sohn Nuns.

Eure Kinder aber, von denen ihr gesagt habt, sie würden eine Beute der Feinde werden, sie werde ich in das Land bringen. Sie werden das Land kennenlernen, das ihr verschmäht habt.

Eure Leichen aber werden in dieser Wüste liegenbleiben.

Eure Söhne müssen vierzig Jahre lang ihr Vieh in der Wüste weiden lassen; sie haben solange unter eurer Untreue zu leiden, bis ihr alle tot in der Wüste liegt.

So viele Tage, wie ihr gebraucht habt, um das Land zu erkunden, nämlich vierzig Tage, so viele Jahre lang - für jeden Tag ein Jahr - müßt ihr die Folgen eurer Schuld tragen, also vierzig Jahre lang; dann werdet ihr erkennen, was es heißt, mir Widerstand zu leisten.

Ich, der Herr, habe gesprochen. Unwiderruflich werde ich es mit dieser ganzen bösen Gemeinde so machen, die sich gegen mich zusammengerottet hat: In dieser Wüste finden sie ihr Ende, hier müssen sie sterben.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Mose schickt Männer voraus, einen für jeden Stamm, um das gesamte Volk teilhaben und alle wissen zu lassen, dass das Gelobte Land keine ferne, unmögliche Hoffnung ist, sondern dass diese Hoffnung konkrete Formen annimmt. Das bedeutet auch, dass wir alle Zeugen der Hoffnung werden können und dass diese Hoffnung kein ferner Traum, kein leerer Optimismus ist, dass sie nicht vage bleibt wie die Versprechungen der Götzenbilder und keine Utopie ist, die niemals in Erfüllung geht. Jeder Gläubige ist berufen, wie diese Männer zu sein. Jeder Gläubige kann dem ganzen Volk verkünden, dass das Gelobte Land keine Einbildung ist, er kann es beschreiben, damit viele weiter danach suchen. Es ist ein Land, in dem Milch und Honig fließen und unsere tiefsten Sehnsüchte in Erfüllung gehen. Wer es gesehen hat, teilt es den anderen mit, und er tut dies mit Überzeugung, eben weil er es gesehen hat und eine Hoffnung weitergibt, die keine vage Erwartung, sondern eine Gewissheit ist, die sich erfüllen wird. Auch deshalb, weil eine Hoffnung, die nicht konkret ist, niemanden begeistert und überzeugt. Dadurch wird die Entschlossenheit der anderen gestärkt. Auch wir, die wir in unserem Leben so viele Zeichen der Barmherzigkeit Gottes gesehen haben, sind berufen, frohe Zeugen des Schatzes zu sein, den wir gefunden haben. Doch sofort sind auch die Ängste wieder da, die Zweifel angesichts der Schwierigkeiten, jene Verunsicherung der „besiegten Christen“, wie Papst Franziskus sagen würde, die davon überzeugt sind, dass die Probleme ihre Kräfte immer übersteigen und unmöglich überwunden werden können. Die Männer, die ausgesandt worden waren, dachten, dass sie nichts gegen das Volk, das dort lebte, würden ausrichten können: „Es ist stärker als wir.“ Die Angst wird zur Resignation, sät Zweifel, lässt die Probleme riesengroß und den Glauben, nichts tun zu können, zur festen Gewissheit werden. Die Hoffnung muss immer gegen die Angst ankämpfen. Die Hoffnung ist stärker, weil sie die Trugbilder der Angst entlarvt und sich nicht von ihr auslöschen lässt. Im Grunde denken jene Männer, sie seien allein, und vergessen, dass die wahre Stärke nicht von ihrer Person abhängt, sondern von Gott und seiner Gegenwart herrührt. Ihr seid keine Waisen, wird Jesus sagen: „Seid gewiss, ich bin bei euch alle Tage“ (Mt 28,20). Das ist die heitere Stärke derer, die glauben.


05/08/2015
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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