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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Kolosser 1,1-8

Paulus, durch den Willen Gottes Apostel Christi Jesu, und der Bruder Timotheus

an die heiligen Brüder in Kolossä, die an Christus glauben. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater.

Wir danken Gott, dem Vater Jesu Christi, unseres Herrn, jedesmal, wenn wir für euch beten.

Denn wir haben von eurem Glauben an Christus Jesus gehört und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt,

weil im Himmel die Erfüllung eurer Hoffnung für euch bereitliegt. Schon früher habt ihr davon gehört durch das wahre Wort des Evangeliums,

das zu euch gelangt ist. Wie in der ganzen Welt, so trägt es auch bei euch Frucht und wächst seit dem Tag, an dem ihr den Ruf der göttlichen Gnade vernommen und in Wahrheit erkannt habt.

So habt ihr es von Epaphras, unserem geliebten Mitarbeiter, gelernt. Er ist an unserer Stelle ein treuer Diener Christi,

und er hat uns auch von der Liebe berichtet, die der Geist in euch bewirkt hat.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus bezieht auch Timotheus in seine Grüße mit ein und dankt Gott immer wieder für den Glauben der Christen in Kolossä. Er hat von der Lebendigkeit der Gemeinde gehört und weist auf die drei grundlegenden Säulen ihres Lebens hin: Glaube, Liebe und Hoffnung. Zunächst nennt er den „Glauben an Christus Jesus“, der darin besteht, Jesus als das wahre Gut und den einzigen Herrn und Retter aufzunehmen. Als Zweites nennt er die Liebe, die der Jünger von Christus empfängt. Durch sie erkennt er in den anderen Brüdern und Schwestern Mitglieder der einen Familie Gottes. Damit wird der Liebe des Evangeliums jede Begrenzung genommen, damit sie zum Sauerteig für die Einheit der ganzen Welt wird. Die Hoffnung des Apostels richtet sich auf das endgültige Ziel, die Einheit aller. Dieses endgültige Ziel ist schon im Auferstandenen erfahrbar, es ist Stütze für den Glauben und drängt dazu, die geschwisterliche Liebe lebendig zu halten. Durch die Taufe taucht der Gläubige in das Geheimnis des gestorbenen und auferstandenen Christus ein und lebt schon „mit Christus“ (Kol 3,3). Dadurch ist er schon jetzt mit dem Auferstandenen vereint, wiewohl er die endgültige Offenbarung noch erwarten muss. Wie das Samenkorn schon die eigene Zukunft ganz in sich birgt und auf deren endgültige Verwirklichung wartet, so ist es für den Christen mit der Taufe. Indem Paulus in seinem Dank die drei wesentlichen Säulen des christlichen Lebens erwähnt, zeigt er seine Sorge für diese Gemeinde, die Gefahr läuft, sich von falschen Sicherheiten verführen zu lassen. Er erinnert sie an das Grundlegende, nämlich die persönliche Beziehung zu Christus und die geschwisterliche Kommunion. Der Apostel betont, dass dieses Evangelium nicht trügerisch, sondern vertrauenswürdig ist. Schon jetzt trägt es Früchte. Paulus denkt nicht nur an die Kolosser, sondern auch an die Gemeinden, die in anderen Gebieten des Römischen Reichs entstehen. Inmitten seiner Freuden und Sorgen sieht er mit eigenen Augen, wie das eine Evangelium in vielen Ortsgemeinden Gestalt annimmt und die eine Kirche mit Leben erfüllt. Zur Zeit des Apostels war die Verbreitung des Christentums zwar noch eingeschränkt, doch konnte man seine universale Dimension schon deutlich erkennen. So hatte auch Jesus das Himmelreich mit einem Senfkorn verglichen, dem kleinsten aller Samenkörner, das jedoch groß wie ein Baum wird. Eine Gemeinde wird allerdings nur wachsen, wenn sie mit dem Lebenssaft des Samenkorns, der Kraft des Sauerteigs, verbunden bleibt. Paulus und Timotheus haben von Epaphras, dem Gründer der Gemeinde von Kolossä, erfahren, dass der Heilige Geist, der nur an dieser Stelle im Brief erwähnt wird, in den Herzen aller lebendig am Werk ist. Es ist wirklich eine sehr lebendige Gemeinde und damit eine Kirche, die in Treue auf das Evangelium hört und danach lebt. In dieser Hinsicht sind die Jünger durch ihre Bindung an Epaphras auch mit Paulus und Timotheus vereint und verwirklichen so die kirchliche Geschwisterlichkeit, deren Kraft die Welt verändert.


02/09/2015
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