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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 18,1-6

Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging: Mach dich auf, und geh zum Haus des Töpfers hinab! Dort will ich dir meine Worte mitteilen. So ging ich zum Haus des Töpfers hinab. Er arbeitete gerade mit der Töpferscheibe. Mißriet das Gefäß, das er in Arbeit hatte, wie es beim Ton in der Hand des Töpfers vorkommen kann, so machte der Töpfer daraus wieder ein anderes Gefäß, ganz wie es ihm gefiel. Da erging an mich das Wort des Herrn: Kann ich nicht mit euch verfahren wie dieser Töpfer, Haus Israel? - Spruch des Herrn. Seht, wie der Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand, Haus Israel.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

„Seht, wie der Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand". Diese Worte erinnern an die Schöpfung des Menschen. Der Herr formte ihn zuerst aus der Erde und hauchte ihm dann den Geist des Lebens ein. Und der Mensch wurde zu einem lebendigen Wesen (Gen 2,7). Wir dürfen nicht vergessen, dass jeder Mann und jede Frau aus Staub geschaffen sind. Doch Gott verachtet diesen Staub nicht, im Gegenteil, er schätzt ihn. Wie ein Töpfer formt er weiterhin jeden von uns und schenkt uns seinen Geist des Lebens, damit wir Menschen „nach seinem Bild und Gleichnis" werden. Der Herr verachtet unsere Armut und Zerbrechlichkeit nicht. Er hört nicht auf, sich zu uns herabzuneigen. Er wirkt in uns, damit wir immer mehr seine Kinder, seine Zeugen werden. Wir sind wirklich, wie Paulus sagt, „zerbrechliche Gefäße". Doch der Herr bringt durch sein Wort von Neuem den Atem des Lebens, den Hauch seines Heiligen Geistes in unsere Herzen. Dieser ursprüngliche Hauch wurde uns nicht ein für alle Mal gegeben. Jeden Tag wird er uns neu vom Herrn geschenkt, damit er uns auf unserem Weg zur Fülle des Lebens stärke. Jeremia erinnert auch uns an die große Verantwortung, die in der Entscheidung für die Nachfolge des Herrn liegt. Wer dem Weg des Herrn und nicht dem „Trieb seines bösen Herzens" folgt, wird Segen finden. Wie traurig ist es, wenn einer nach all der Liebe und allem Verzeihen, das der Herr ihm geschenkt hat, nur sich selbst sieht und nur auf sich selbst hört! Doch hier stehen wir vor einer Liebe, die größer ist als alles, was wir uns auf Erden vorstellen können. Es klingt wie eine Herausforderung, wenn der Herr sein Volk bittet: „Fragt unter den Völkern, wer je Ähnliches gehört hat… Mein Volk aber hat mich vergessen; … Doch ich lasse sie straucheln auf ihren Wegen, den altgewohnten Bahnen" (Jer 15,13-15). Im Leben wendet man sich oft zurück; denn wenn man nicht auf Gott hört, dann bleibt man nicht nur stehen, man fällt zurück, man wird schlechter. So ist es, wenn wir vergessen, was wir empfangen haben und uns zurückwenden, um eigensinnig unserem selbst gewählten Weg zu folgen. Jetzt verstehen wir besser das Gebet des Propheten, der Gott im Angesicht aller Schwierigkeiten um Hilfe bittet, um seiner Berufung zu folgen. Bitten auch wir den Herrn, dass er uns seine Stärke geben möge, damit wir auch weiterhin die Stärke seiner Liebe und die Größe seines Erbarmens weitergeben können.


28/07/2016
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