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Unterstützung der Gemeinschaft

  
21 Juni 2016 | ROM, ITALIEN

Frieden und Respekt der Minderheiten als Inhalt des Abkommens zwischen Sant’Egidio und der Versöhnungskommission im Irak

Marco Impagliazzo: „Wir stellen diesem wichtigen Land unsere Erfahrung in den Bereichen Vermittlung und interreligiöser Dialog zur Verfügung“

 
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Heute Morgen wurde in Rom ein Memorandum of Understanding zwischen der höchsten Versöhnungskommission im Irak und der Gemeinschaft Sant'Egidio über die Grundlagen für den Einsatz zur Wiederherstellung des Friedens und zur Förderung des Zusammenlebens der verschiedenen ethnischen, sozialen und konfessionellen Gruppen in der irakischen Bevölkerung geschlossen. Das Abkommen wurde in Trastevere im Friedenssaal der Gemeinschaft von Präsident Marco Impagliazzo für Sant'Egidio und von Kahtan Al Jibouri für den Irak unterzeichnet. Es ist das Ergebnis einer langen Arbeit, die durch verschiedene Treffen in den vergangenen Monaten in Rom zwischen den Parteien ausgearbeitet wurde.

Die höchste nationale Versöhnungskommission im Irak besteht aus Delegierten des Präsidenten, des Premierministers, des Parlamentspräsidenten und des Präsidenten des Verfassungsgerichts. Sie hat die Gemeinschaft Sant'Egidio angefragt, sie mit ihrer Erfahrung im Einsatz für Dialog und Vermittlung zu unterstützen, der ihr für das Land aufgetragen ist.

Impagliazzo erklärte, das Sant'Egidio "auf der Grundlage einer nun schon langen internationalen Erfahrung bei der Friedensarbeit helfen wird, vor allem auch bei der Förderung des interreligiösen Dialogs". Es handelt sich um ein wichtiges Ereignis für ein Land, das auf allen Ebenen die Religionen und verschiedenen ethnischen Gruppen von Krieg und Gewalt befreien muss. Impagliazzo fügte hinzu: "Der Krieg ist niemals heilig, nur der Friede ist heilig." Al Jibouri dankte der Gemeinschaft Sant'Egidio für die Unterstützung des irakischen Volkes und versprach, dass sich "der Staat auf dem Weg der Versöhnung engagiert, denn dies ist ein wichtiger Schritt für den notwendigen und dringenden Wiederaufbau des Landes", das Opfer von zu viel Gewalt und Terror geworden ist.


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