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Menschen mit geistiger
Behinderung
Freunde ohne Grenzen |
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Menschen mit geistiger Behinderung in der Gemeinschaft In der Gemeinschaft sind die Menschen mit geistiger Behinderung respektiert, angenommen, geschätzt und geliebt. Man kann in den Männern und Frauen mit geistiger Behinderung die Menschen erkennen, über die Jesus sagt: "Ich danke Dir, Vater, dass Du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Kleinen aber offenbart hast" (Mt 11,25). Jesus, unser Freund, ist jener gute Gott, der "das Schwache auf Erden erwählt" hat, "um die Starken zuschanden zu machen" (1 Kor. 1,27). Menschen mit Behinderung zeichnen sich durch eine Intelligenz des Herzens aus, die erkennbar wird, wenn man geduldig zuhört und seine Augen nicht verschließt. Auch die sogenannten "Schwerbehinderten" sind davon nicht ausgenommen: Ihr Gesichtsausdruck, ihre Gesten und Worte geben darüber Auskunft. Wer ihnen Nähe schenkt, kann diese Intelligenz des Herzens wahrnehmen und verstehen. Menschen mit Behinderung zeigen, dass es möglich ist, in aller Schwäche mit einer großen Kraft zu leben: mit der Kraft der Liebe, die zu Gefühlen von Freundschaft und zu Gesten der Solidarität befähigt. Auf einfache, tiefe und alles andere als oberflächliche Weise drücken sie ihre Zuneigung und Teilnahme aus. Immer wieder ruft die herzliche Spontaneität von Behinderten bei ihren Mitmenschen Sympathie und Fröhlichkeit hervor und bringt manchmal auch die sogenannten „Normalen“ dazu, ihre verborgenen Gefühle zu zeigen. Die Freude am Feiern und an gemeinsamen, schönen und frohen Momenten wirkt sich auf viele Aspekte des Lebens der Gemeinschaft "ansteckend" aus. Ihren tiefsten Ausdruck findet sie in der Feier des eucharistischen Gottesdienstes. |
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