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20 April 2016 | BAMAKO, MALI

Sant'Egidio fördert einen Dialog zwischen christlichen und muslimischen Jugendlichen, die durch die Armen das Zusammenleben lernen

 
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Die Gemeinschaft Sant'Egidio von Bamako hat trotz der schwierigen Phase im Land und den Gefahren für das Zusammenleben den Aufruf von Papst Franziskus aufgegriffen, das Jubiläum der Barmherzigkeit zu feiern. Sie hat ein Treffen organisiert, um den Dialog mit jungen Muslimen zu fördern. Ca. einhundert Jugendliche kamen zu einer Konferenz, um über das Verbindende nachzudenken und das Trennende beiseite zu lassen.

Die beiden Redner Etienne Coulibaly und Idrissa Yarga (ein Christ und ein Muslim aus dem interreligiösen Zentrum für Glaube und Begegnung) sprachen über den Reichtum der Religionen, die ein heiliges Buch lieben und das Mitleid zum Nächsten leben: "Die Barmherzigkeit verbindet, macht fähig zur Vergebung und macht zu guten Gläubigen, die das Wagnis eingehen, ein gemeinsames Haus aufzubauen, in dem verschiedene Menschen in Frieden zusammenleben."

Bei dem Treffen tauschten sich junge Christen und Muslime über das Thema Nächstenliebe und Sorge für die Armen aus. Jemand sagte: "Die Barmherzigkeit bedeutet, ein Herz für die Armen zu haben. Die Schriften lehren uns, dass im Herzen Gottes eine Vorliebe für die Armen, die Witwen und Waisen vorhanden ist."

Die Konferenz ist die erste einer in diesem Jubiläumsjahr in Mali organisierten Vortragsreihe zur Förderung des Dialogs unter den verschiedenen Religionen. Sie wendet sich an Jugendliche, damit sie in der Barmherzigkeit und in den Armen eine gute Grundlage zum gemeinsamen Aufbau einer friedlichen und gerechten Gesellschaft für alle finden.


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