Tägliches Gebet

Gedenken an die Heiligen und die Propheten
Wort gottes jeden tag
Libretto DEL GIORNO
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
Mittwoch 16 Mai


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserw?hlter Stamm,
ein k?nigliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verk?nden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Epheser 1,15-23

Darum h?re ich nicht auf, f?r euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen geh?rt.

Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt.

Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt

und wie ?berragend gro? seine Macht sich an uns, den Gl?ubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und St?rke.

Er hat sie an Christus erwiesen, den er von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat,

hoch ?ber alle F?rsten und Gewalten, M?chte und Herrschaften und ?ber jeden Namen, der nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der zuk?nftigen genannt wird.

Alles hat er ihm zu F??en gelegt und ihn, der als Haupt alles ?berragt, ?ber die Kirche gesetzt.

Sie ist sein Leib und wird von ihm erf?llt, der das All ganz und gar beherrscht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus dankt Gott f?r den Glauben der Epheser und auch f?r die geschwisterliche Liebe, die sie leben. Die Gemeinde von Ephesus, die ihm besonders lieb ist, ist Gegenstand seiner Gebete. F?r sie bittet er um die Gabe des Geistes, damit sie zu einer tiefen Kenntnis des Geheimnisses Gottes gef?hrt werden. Denn nur der Geist lenkt die Herzen der Gl?ubigen zur Vertrautheit mit Gott. Sein Werk besteht darin, die Augen des Herzens zu erleuchten, das hei?t dem Gl?ubigen jene Weisheit zu vermitteln, die nicht aus der nat?rlichen Vernunft, sondern aus dem Gehorsam gegen?ber dem Wort Gottes entsteht. Aus dieser Beziehung zur Heiligen Schrift k?nnen die Epheser verstehen, "zu welcher Hoffnung" sie berufen sind und welch hohes Ziel die Gl?ubigen haben. Der Apostel ist sich des Reichtums der "Herrlichkeit seines Erbes" bewusst, das uns erwartet. Leider vergessen wir dies manchmal oder vielmehr leben wir es nicht. Paulus lenkt den Blick auf die "Heiligen", das hei?t auf die allumfassende Kirche des Himmels und der Erde: die Engel und die Verstorbenen, die schon die g?ttliche Herrlichkeit erleben, und die, mit denen wir gemeinsam auf dem Weg zum Ziel sind. Wir alle sind gleichsam umkleidet von der Macht Gottes, die sich in F?lle in der Auferstehung Jesu gezeigt hat. Gott hat den Tod sterben lassen und die Gl?ubigen neu zum Leben gerufen. Durch die Geschichte Israels hatte der Herr die Auferstehung Jesu vorbereitet, die eschatologische Tat schlechthin. Mit der Auferstehung hat Gott Christus zu seiner Rechten gesetzt, von wo aus er ?ber die kosmischen Gewalten regiert. Unsere Kultur spricht nicht mehr von Wesen, die die Himmel bev?lkern, an die man in der Antike unbefangen glaubte. Trotzdem fehlt es auch heute nicht an "F?rsten und Gewalten, M?chten und Herrschaften", die das Leben vieler Menschen in unserer Welt so bitter machen. Die Vorherrschaft Christi anzuerkennen bedeutet, der Welt ihr wahres Gesicht als Sch?pfung zur?ckzugeben, die darauf ausgerichtet ist, von allen bewohnt zu werden, und es bedeutet, dem Menschen die Freiheit des Liebens und Geliebtwerdens anzubieten. Der Apostel spricht an dieser Stelle von der Kirche als "Leib Christi", von der universalen Kirche. Wenn aber Christus zum Haupt des Kosmos und der Kirche ausgerufen wird, folgt daraus, dass nur die Kirche als sein Leib bezeichnet wird und nur die Kirche eine besondere und herausragende Beziehung zum Herrn hat. Nur in ihr ist die Herrschaft des Auferstandenen schon jetzt sichtbar und wirksam. Diese Beziehung bezeichnet der Apostel mit dem Begriff "Pleroma", F?lle. Die Kirche ist, trotz aller Begrenztheit ihrer Glieder, reich an der F?lle Christi, die in ihr wohnt.

Gebetsintentionen
Herr Jesus, der Unglaube der Welt hat Dich nicht aufgehalten: Schenke uns die Gnade der Beharrlichkeit, damit wir unaufhörlich das Gebot der Nächstenliebe und die Sendung des Evangeliums leben.

Herr, wir beten für die Kirche: Lass sie weltweit ein Volk von Propheten sein, die Hoffnung aussäen und die Arbeiter für das Gute unterstützen. Begleite unseren Papst Franziskus immer durch die Kraft Deines Geistes.

Herr, wir beten für alle, die ihr Leben für die Weitergabe des Evangeliums einsezten, für alle Verfolgten, für alle, die das Martyrium erleiden, dass sie bei Dir und im Zeugnis der alten Propheten Kraft schöpfen, um in Treue und Beharrlichkeit zu leben.

Herr Jesus, Du bist gütig und von Herzen demütig, Du bist gekommen, um Deinem Volk Frieden zu bringen: Gib, dass alle Konflikte bald ein Ende nehmen. Gedenke aller, die entführt und überall auf der Welt Gefahren ausgesetzt sind.

Herr, wir bitten Dich für alle, die fern sind von Dir und die Dich ablehnen, dass sie Deine heilende Kraft spüren und Dein Wort der Befreiung vernehmen können.
 
Besondere Intentionen:
- für den Frieden auf der Welt
- für die Kranken
- für die alten Menschen
- für Afrika