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Sterben auf dem Weg der Hoffnung – Aufruf zu mehr Menschlichkeit in der Begegnung mit Menschen auf der Flucht

30 Juni 2018

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Auch in Deutschland ist das Gedenken an Männer, Frauen und Kinder, die auf den Wegen der Flucht im Mittelmeer oder in den Wüsten in diesem Jahr ihr Leben verloren haben. zu einem Aufruf für mehr Menschlichkeit geworden. Zum Weltflüchtlingstag erinnerte die Gemeinschaft Sant’Egidio in verschiedenen deutschen Städten an Namen von Flüchtlingen in verschiedenen Situationen vor den Küsten im Mittelmeer oder an den Grenzen der europäischen Länder und anderswo. Diese Namen stehen für mehrere Tausend Flüchtlinge, die seit Juni 2017 ihr Leben durch die Unbarmherzigkeit der reichen Länder verloren haben.

Für viele Flüchtlinge, die an den ökumenischen Gottesdiensten teilnahmen, war es eine Gelegenheit, auch an Angehörige zu denken und für sie zu beten, die niemals eine Bestattung erhalten haben.

Wer sind die Migranten?
Für Sant’Egidio sind Migranten keine Bedrohung, sondern Männer, Frauen und Kinder mit Gesichtern, Geschichten und einer eigenen Persönlichkeit. Unsere Welt ist von der Angst vor den Armen besessen; während gegen sie Mauern errichtet werden, werden die Grundpfeiler der Menschlichkeit eingerissen, die bis gestern unumstößlich zu sein schienen.

In den vergangenen Jahrzehnten sind fast 35.000 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken oder in der Sahara verdurstet und verhungert, vor den Toren Europas, das scheinbar feinselig und gleichgültig bleibt. Gott kennt all ihre Geschichten, auch wenn wir Menschen sie vergessen oder nicht wahrnehmen.

Bericht der Pressestelle des Bischöflichen Ordinariats

 



Sterben auf dem Weg der Hoffnung – Aufruf zu mehr Menschlichkeit in der Begegnung mit Menschen auf der Flucht
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