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Sie werden nur als "Karrenmenschen" bezeichnet, für uns sind es jedoch Freunde

16 Februar 2017 - INDONESIEN

IndonesienObdachlos

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Die Gemeinschaft begegnet den Obdachlosen in der Metropolitanregion von Jakarta am Abend und verteilt Essen; sie hat auch seit etwas über einem Jahr eine Mensa eingerichtet #periferiealcentro (Peripherien in den Mittelpunkt)

In der riesigen Metropolitanregion von Jakarta leben sehr viele Menschen. Ihre Grenzen wurden ständig ausgeweitet und weitere Ortschaften wurden eingemeindet. Nach der Statistik von 2014 leben dort ca. 30 Millionen Menschen. Darunter sind auch ca. 30.000 Obdachlose.

Viele überleben als Müllsammler. Sie ziehen durch die Straßen und ziehen große Holzkarren mit Rädern, die "Gerobak", auf denen sie den Müll sammeln. Nachts schlafen sie darauf. Daher werden sie als "Karrenmenschen" bezeichnet.

Für Sant'Egidio sind sie jedoch wahre Freunde. Die Gemeinschaft besucht sie wie in vielen Städten der Welt regelmäßig und bringt ihnen warmes Essen, Dinge für den Grundbedarf und viel Freundschaft.

Die hier veröffentlichten Bilder zeigen uns eines dieser abendlichen Treffen.

In Jakarta hat die Gemeinschaft auch eine Mensa eröffnet, wo wöchentlich ca. 150 Arme und Straßenkinder zu essen bekommen.