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Sommer der Solidarität – das Sommerlager war der Höhepunkt im Jahr der Kinder mit 15 Nationalitäten aus der Schule des Friedens

19 August 2017 - MÖNCHENGLADBACH, DEUTSCHLAND

DeutschlandLand des RegenbogensJugend für den Frieden

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Seit über 30 Jahren besteht die Schule des Friedens in Mönchengladbach, die dort Regenbogenschule genannt wird. Seitdem freuen sich Kinder und ihre älteren Freunde auf den Höhepunkt des Jahres im Sommerlager. Über 50 Kinder und Jugendliche von der Bewegung „Jugend für den Frieden“ verbrachten aufregende Tage in Kreuzau. Ein Highlight war der Besuch der neuen Schule des Friedens aus Köln, die in diesem Jahr angefangen hat und zum ersten Mal ein Sommerlager veranstaltete. Schon zur Tradition gehört der Besuch der Freunde aus dem Altenheim Windberg, denn auch während des Jahres werden sie von der Jugend für den Frieden regelmäßig besucht. Zusammen hatten wir eine sehr schöne Zeit mit neuen Freundschaften, bei denen Alter, Herkunft und Religion keine Rolle spielt.
 
Während der Woche war sehr gut zu sehen, wie gut Jung und Alt aufeinander aufpassen. Die großen Kinder haben die Jüngeren gern an die Hand genommen und etwas mit ihnen unternommen und waren sofort bereit zu helfen, wenn ihre Hilfe gebraucht wurde. Beeindruckend war auch der Religionstag, an dem wir über Religion an sich und die drei Hauptreligionen Christentum, Islam und Judentum gesprochen haben. Es war erstaunlich, wie sehr sich die Kinder für Religion interessieren und wie wichtig das Thema für sie ist. Dabei ist uns bewusst geworden, dass alle den Frieden wollen und dass auch die Kleinen und Jugendlichen viel für Freundschaft und Dialog unter den Religionen tun können, indem Muslime und Christen miteinander spielen und sich respektieren.

Ein Höhepunkt war dann der Afrikatag, an dem Freundschaftsbänder für die Freunde in Malawi hergestellt wurden,  die Julia bald besuchen wird. Das Interesse für die Welt und besonders für die Armen ist ein wichtiger Grundpfeiler aller Schulen für den Frieden der Gemeinschaft Sant’Egidio weltweit.
 
 
Die schöne Zeit wurde bei einem festlichen Abend mit einem drei Gänge Menü, einem Spieleabend und natürlich einer großen Aftershowparty abgeschlossen.  Für die Kinder war es eine wirklich schöne und ungewohnte Erfahrung, sich dafür besonders schick anzuziehen und den Abend über wie im schicken Restaurant bedient zu werden. Jeder fühlte sich an diesem Abend besonders wertvoll, was zu jeder Menge unvergesslicher Momente führte.

Laut einigen Kindern lässt sich die Woche mit nur einem Wort wie folgt beschreiben: „schön“, „super“,  „fantastisch“. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste gemeinsame Jahr in der Schule des Friedens mit vielen neuen jüngeren und älteren Freunden.