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Aleppo wartet auf die Rückkehr der entführten Bischöfe. Aufruf des armenischen Bischofs Marayati zur Versöhnung beim Treffen #PathsofPeace

12 September 2017 - MÜNSTER, DEUTSCHLAND

FriedensgebetSyrienMünster 2017#pathsofpeace

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 Aleppo wartet auf die Rückkehr der entführten Bischöfe und Priester und auf das Ende des Krieges“. Laut wurde dieser Appell vom armenisch-katholischen Erzbischof von Aleppo, Butros Marayati, bei der Abschlussveranstaltung des internationalen Treffens „Wege des Friedens“, das von der Gemeinschaft Sant´Egidio sowie den Städten Münster und Osnabrück organisiert worden ist. „Krieg kann nicht mit Krieg bekämpft werden“, betonte Marayati, sondern „mit Dialog, Versöhnung und dem Willen, ein neues Leben zu beginnen, indem man auf Wegen des Friedens geht“. Marayati, der Hirte der armenischen Gemeinschaft in dieser Stadt, die ein Symbol für den langandauernden syrischen Konflikt geworden ist, erinnerte an die anderen beiden Bischöfe von Aleppo, an Mar Gregorios Yohanna Ibrahim von der syrisch-orthodoxen Kirche und an Paul Yazigi von der griechisch-orthodoxen Kirche, die am 22. April 2013 entführt wurden, sowie an alle Kinder, Frauen und Flüchtlinge, die auf den Frieden warten: „Von ihnen ertönt der Schrei Nie wieder Krieg, denn der Krieg ist immer eine nutzlose Schlächterei“..

 

Butros Marayati


Armenisch-katholischen Erzbischof von Aleppo
 BIOGRAPHIE
• Rede von Butros Marayati 
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