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Aus Kampanien nach Polen, um Kriegsflüchtlinge zu treffen: die Reise von Bischof Giuseppe Mazzafaro

28 März 2022 - WARSCHAU, POLEN

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Von Kampanien bis Polen, um Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen und unterzubringen. Diese Reise führte den Bischof von Cerreto Sannita, Giuseppe Mazzafaro, nach Warschau, wo er zusammen mit der Gemeinschaft Sant'Egidio viele Menschen auf der Flucht vor dem Krieg traf.
In Warschau befinden sich über 300 000 Frauen, Kinder und ältere Menschen im Transit am Bahnhof oder werden in provisorischen Zentren, in Kirchengemeinden und Häusern aufgenommen, die von Polen großzügig zur Verfügung gestellt wurden. Um Warschau zu entlasten, wurde am Stadtrand von Nadarzyn, einem großen Zentrum mit Platz für 7.000 Personen, der "Europa-Bahnhof" eröffnet, von dem aus täglich Busse in verschiedene Länder fahren.
Hier traf Bischof Mazzafaro auf dramatische Geschichten, wie die von Natascha, einer Frau mit Behinderung, die in Kiew lebte und von der Gemeinschaft Sant'Egidio begleitet wurde. Auch sie wurde evakuiert und befindet sich jetzt in Nadarzyn. Der Bischof sagte: "Wir sind wie verlorene Schafe", sagte Natascha zu mir, nachdem sie das Brustkreuz geküsst hatte, das Jesus, den Guten Hirten, darstellt, der ein Schaf auf seinen Schultern trägt. "Du bist nicht mehr verloren", sagte ich ihr, "wir haben dich gefunden, und jetzt werden wir gemeinsam gehen". Eine andere Frau, ebenfalls in Nadarzyn: Sie rief "Vater, Vater", als sie auf uns zukam. Ich dachte, sie bräuchte Hilfe, aber stattdessen wollte sie um ein Gebet für Ilona bitten, ihre 16-jährige Tochter, die am ersten Tag des Krieges durch die Bomben ums Leben kam. "Ich bitte nur um eines: ein Gebet für meine Tochter, die nicht mehr da ist".
Auf seiner Reise traf Mazzafaro auch die Roma von Posen, einer Stadt im Westen Polens. Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine ist die Zahl der ukrainischen Roma-Flüchtlinge stark angestiegen: Jeden Tag kommen etwa 100 Personen an die Grenzübergänge. Viele haben keine Papiere und wissen oft nicht, wohin sie gehen sollen: Sie sind gezwungen, in Zelten zu kampieren, oder werden in den Zentren eingesperrt (Mehr dazu bei Avvenire).
Ihr christlicher Glaube ist für viele von ihnen die einzige Ressource. Eine junge Roma-Frau, die ich in Posen kennengelernt habe: "Ich bin dem Herrn begegnet und habe verstanden, dass es im Leben nicht darum geht, nur an sich selbst zu denken, sondern sich um den anderen zu kümmern. Die Liebe, die der Herr mir schenkt, kann ich nicht für mich behalten, sondern ich muss sie weitergeben. Meine Tage sind voll von vielen Dingen, aber jeden Tag muss ich eine halbe Stunde innehalten und in der Bibel lesen. Gott ist da."

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