Seit 50 Jahren ist die Gemeinschaft Sant'Egidio für die Armen aktiv, doch auch in der Welt der Diplomatie ist die Laienbewegung zu Hause. Zum Jubiläum loben Politiker das vielseitige Engagement.

11 Februar 2018

Sant'Egidio

Teilen Auf


Vertreter aus Kirche und Politik haben das Engagement der katholischen Gemeinschaft Sant'Egidio gewürdigt. "Sie führen einen Befreiungskampf für die Würde des Menschen", sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani bei einem Festgottesdienst anlässlich des 50. Jahrestags der Gründung am Samstagabend in der Kirche San Giovanni in Laterano in Rom. In ihrem Einsatz für Arme, Alte, Einsame und Flüchtlinge zeige Sant'Egidio, dass "jeder - auch der Schwächste - eine Ressource für unsere Gesellschaft ist".

Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni, dessen Grußwort mehrfach von Beifall unterbrochen wurde, lobte das Friedensengagement der Gemeinschaft und ihren Sinn für Gerechtigkeit. "Alle Italiener möchten euch danken", so Gentiloni in der randvoll gefüllten Lateranbasilika.

Der Stellvertreter des Papstes im Bistum Rom, Generalvikar Angelo De Donatis, würdigte die große Bedeutung Sant'Egidios für das Bistum Rom: "Ihr zeigt, dass Rom nicht nur eine Stadt der Postkarten ist, sondern aus Menschen besteht", so De Donatis.


[ ]