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Weltaidstag: die Gemeinschaften verändern Afrika und schenken eine neue Zukunft

1 Dezember 2019

DreamAIDS

Das DREAM-Programm von Sant'Egidio hat besondere Angebote für Jugendliche, um Krankheiten und das Stigma zu bekämpfen

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Der Weltaidstag wird am 1. Dezember begangen. Thema dieses 31. World AIDS Day ist “Communities make the difference” und möchte auf wichtige Rolle von gemeinschaftlichen Einrichtungen hinweisen bei der Prävention, sowie dem Kampf gegen Diskriminiserung und bei der Behandlung. Die AIDS-Bekämpfung wird weltweit durch die rote "Bekenntnisschleife" symbolisiert. Der Ursprung der "red ribbon" ist ungeklärt, aber ihre Farbe kann als Solidarität mit den Kranken und HIV-Positiven angesehen werden an einem der international am meisten verbreitetsten Gesundheitstage, der das Bewusstsein in der Bevölkerung stärken möchte, sowie an die Verstorbenen erinnert und die Verbesserung im Bereich der Behandlung und der Prävention feiert.

Die Gemeinschaft Sant’Egidio hat durch das DREAM-Programm in 11 Ländern ein Netzwerk der Behandlung und Prävention aufgebaut, um das Leben von Menschen mit HIV zu retten. In Afirka ist es die Haupttodesursach bei Erwachsenen. Die Beseitigung von AIDS sichert Afrika eine Zukunft, wo 73% der jugendlichen Neuinfektionen stattfinden (Quelle: Avert, Zahlen von 2016).
DREAM bietet seit 18 Jahren unentgeltliche Behandlung in 49 Gesundheitszentren an und besitzt 25 molekulare Labors. Die Aktivitäten begannen im Süden Afrikas, wo die Epidemie HIV - eine vergessene Epidemie - jährlich 380.000 Menschen das Leben raubt. In dieser Region befinden sich fast 6.000 Jugendliche in einer Therapie in den Gesundheitszentren der Gemeinschaft Sant'Egidio - in Mosambik (ca. 3.000), Malawi (über 1.000) und Kenia (800). Dies wird wuch von der italienischen Entwicklungshilfe gefördert. In Mosambik wird ab 2020 die Ausbildung von youth leaders beginnen und in sechs Gesundheitszentren ein Raum für adolescents friendly geschaffen, jungen Menschen einen Weg zur Behandlung in HIV-Gesundheitszentren zu bahnen.
Es muss betont werden, dass die Stütze einer Gemeinschaft bei der AIDS-Bekämpfung sehr wichtig ist, auch bevor die Kinder geboren werden, damit die HIV-positiven Mütter die Therapie einhalten und regelmäßig Kontrollen durchführen lassen. Denn die meisten Kinder werden im Zusammenhang mit der Geburt infiziert. Seit 2002 wurden durch DREAM 100.000 Kinder ohne HIV von infizierten Müttern geboren.

Die Unterstützung der nationalen Gesundheitssysteme durch die Gesundheitszentren von DREAM beschränkt sich nicht nur auf die Ausgabe von Medikamenten, sondern bezieht sich auch auf die Ausbildung von lokalem Personal und bietet den Patienten Beratung, Prävention und Tests an. Für Heranwachsende ist die Sensibilisierung für Fragen der Gesundheit und der Behandlung sehr wichtig. Diese Aktivitäten werden von expert client, Kranken und häufig Frauen durchgeführt, die selbst in den Gesundheitszentren von Sant'Egidio betreut werden und ihre guten Erfahrungen vermitteln, sodass sie selbst ein Bezugspunkt für jüngere Menschen werden, um ihnen die nötigen Informationen zu gegben, wie man behandelt werden und einen Test machen kann.

Jedes DREAM-Gesundheitszentrum hat einen Verantwortlichen für die Jugendlichen, um eine direkte Beziehung zu ihnen zu unterhalten. Sie besteht aus festen Terminen, die auf ihre besonderen Bedürfnisse ausgerichtet sind. An besonders gestalteten Tagen haben sie die Möglichkeit, sich untersuchen zu lassen, sodass ihr Gesundheits- und Ernährungszustand festgestellt wird, es werden die entsprechenden Untersuchungen zum Stand der Therapie durchgeführt, wobei die Viruslast überprüft wird. Dabei werden die Medikamente ausgegeben, sodann werden Untersuchungen in Bezug auf eventuelle Krankheiten im Zusammenhang mit der HIV-Infektion durchgeführt. All dies wird von qualifizierten und besonders für ihre Bedürfnisse ausgebildeten Kräften vorgenommen.
Im Umkreis der DREAM-Zentren" – sagt Paola Germano, die Direktorin von DREAM - "gibt es Jugendbewegungen, die die Phase des Stigmas überwunden haben und nun mit gesunden Gleichaltrigen in Schulen oder anderen Orten über HIV sprechen. Diese Bewegungen von Heranwachsenden sind durch die Krankheit zu einer frühen inneren Reife gezwungen und finden durch die Behandlung und die Inklusion in eine Gruppe Sicherheit und Hoffnung. Ihr Beitrag zur Beseitigung des Stigmas von HIV bei Jugendlichen ist nicht zu unterschätzen."