Testament und Erbschaft

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Was bedeutet es?
Wer jemanden im Testament als Erben einsetzt, zeigt eine Verantwortung und möchte ein konkretes Zeichen setzen, dass über das eigene Leben hinausweist. Man hinterlässt Spuren in der zukünftigen Welt und gibt Zeugnis für soziales Engagement in Gegenwart und Zukunft. Wer im Testament auch einen geringen  Teil seines Erbes der Gemeinschaft Sant'Egidio vermacht, kann damit seinen Einsatz über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg fortsetzen. Es ist jederzeit willkommen.

Rechtliche Aspekte
Mit jeder kleineren oder größeren Hinterlassenschaft kann man ein Testament machen und auch dadurch sein Engagement für Andere zeigen. Man kann auch einen Teil des eigenen Besitzes an einen bestimmten Adressaten hinterlassen, wenn es Kinder gibt (einschließlich Adoptivkinder) oder ihre Nachkommen, Ehegatten und andere Erben. Sie sind durch Verwandtschaftsbeziehungen mit dem Hinterlassenden verbunden. Bei Eröffnung des Testaments haben sie ein Anrecht auf eine Quote des Erbes, das als "unverfügbar oder legitim oder als Rücklage" bezeichnet wird.
Immer kann man im Testament über eine Quote des eigenen Besitzes (der als "verfügbar" bezeichnet wird) bestimmen, ohne die Rechte der direkten Verwandten zu verletzen.
Das Testament ist ein Akt, der jederzeit verändert oder widerrufen werden kann. Das eigenhändig geschriebene Testament ist nur gültig, wenn es vom Hinterlasser handschriftlich verfasst, datiert (Tag, Monat, Jahr) und unterschrieben ist (Unterschrift des Hinterlassers muss am Ende der Bestimmungen angeführt werden).

Wie kann man vorgehen?
Testamentliche Verfügungen und Hinterlassenschaften für die Gemeinschaft sind vollkommen steuerfrei.

Man kann sich an einen Notar des Vertrauens wenden oder auch an einen professionellen Vertreter der Gemeinschaft Sant'Egidio in Italien ([email protected]) oder in Deutschland ([email protected]) wenden, um Informationen zu erhalten oder einen Termin zu vereinbaren.