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1 Juli 2014 | WÜRZBURG, DEUTSCHLAND

Die Farben der Freundschaft zeichnen eine neue Kultur des Zusammenlebens

Sant'Egidio lädt mitten in der Stadt zur Begegnung mit Menschen aus aller Welt ein

 
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Am 21. Juni erlebte Würzburg auf dem zentralen Platz im historischen Zentrum vor der Alten Mainbrücke ein buntes Fest der Bewegung "Menschen des Friedens" der Gemeinschaft Sant`Egidio. Unter dem Motto "Die Farben der Freundschaft" stellten Menschen aus 35 verschiedenen Ländern in schön gestalteten Zelten ihre Länder, Speisen, Kleidung und Sprachen vor - das Schönste aber war die unentgeltliche Freundschaft und herzliche Begegnung für die Würzburger Bevölkerung. Diese "neuen Europäer" zeigten auf eindrucksvolle Weise die bunte Vielfalt und die Freude des Zusammenlebens. Auch die Kinder von der Bewegung "Das Land des Regenbogens" kamen direkt von ihrer Freizeit vorbei und führten Hunderten von interessierten Bürgern vor Augen, dass niemand zu jung, zu arm oder zu klein ist, um nicht etwas für ein gelungenes Zusammenleben und für eine Kultur der Freundschaft tun kann.

Es war ein Tag im Zeichen der Begegnung, der Gespräche, von kulturellen Aufführungen und kulinarischen Genüssen und hat unserer Stadt ein heiteres Gesicht gegeben, auch wenn der Himmel überwiegend bewölkt war. Viele Bürger interessierten sich für die Herkunftsländer, für die teilweise dramatischen Geschichten von Fluchterfahrungen und für die Arbeit der Gemeinschaft Sant'Egidio. Ein Besucher fragte erstaunt: "Wer nimmt sich einen ganzen Tag Zeit einfach so, weil er Lust hat zu reden und anderen zu begegnen?" Es war anziehend und leicht zu verstehen, dass die neuen Mitbürger in unserer Stadt neben gutem Essen auch noch viele andere Schätze einzubringen haben: Das Geschenk aufrichtigen Interesses an der Begegnung und die Liebe zur Unentgeltlichkeit. Dieser Tag hat die Stadt mit einem frohen Klima erfüllt, das hektische Treiben ein wenig unterbrochen und Interesse an dem geweckt, was der Name der Bewegung sagt: Menschen des Friedens zu sein und mitzuhelfen, dass in unserer Stadt niemand wegen seiner Sprache, Herkunft, Kultur oder Religion ausgegrenzt und verachtet wird.


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