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Unterstützung der Gemeinschaft

  

Treffen und Gebet mit Obdachlosen am Ende des langen russischen Winters

Ökumenischer Gottesdienst für Europa am Vorabend des 60. Jahrestages der Römischen Verträge

Basilika Santi XII Apostoli um 19.30 Uhr. LIVE STREAMING auf der Homepage und der Facebook-Seite von Sant'Egidio

Ab heute humanitäre Korridore für Flüchtlinge auch in Frankreich, Unterzeichnung des Abkommens im Élysée-Palast heute Vormittag

Präsident Hollande: Dieses Projekt entspricht den Werten der Gastfreundschaft und Solidarität

Flüchtlinge feiern ein Jahr humanitäre Korridore mit neuen Ankömmlingen aus dem Libanon

Andrea Riccardi: "Das Projekt verbindet Integration und Sicherheit. Nein zu Mauern". Fast 700 Personen wurden in Italien durch das Projekt von Sant'Egidio und den evangelischen Kirchen Italiens aufgenommen

Der Patriarch der äthiopischen Kirche Abuna Mathias in Sant'Egidio: wir haben gesehen, wie ihr das Evangelium lebt

Die Homilie des Patriarchen in der Basilika Santa Maria in Trastevere

Sant'Egidio feiert den 49. Jahrestag mit dem Volk der Gemeinschaft

In der ganz vollen Lateranbasilika sind junge und alte Menschen, Obdachlose und Flüchtlinge der humanitären Korridore versammelt. Marco Impagliazzo: "Wir glauben an eine Stadt, in der es nicht das Wir und das Sie gibt, sondern in der gemeinsam eine große Kraft des Friedens aufgebaut werden kann"
29/03/2017
Gedenken an die Heiligen und die Propheten

Das tägliche Gebet


 
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20 September 2016 17:15 | Piazza San Francesco

Rede von Koei Morikawa,


Koei Morikawa


Patriarch of the Tendai Buddhism, Japan

Ich bin Koei Morikawa, Tendaizasu, der 257. Priester-Patriarch des Tendai-Buddhismus. Ich komme von einem heiligen Ort des japanischen Buddhismus, dem Berg Hiei, der unweit von Kyoto in Japan gelegen ist. Das von seiner Heiligkeit, Papst Johannes Paul II., initiierte und geförderte Gebetstreffen der religiösen Führer der Welt nahm vor 30 Jahren seinen Anfang. Es hat an vielen Orten Europas stattgefunden und ist heute an seinen Ausgangspunkt - nach Assisi - zurückgekehrt. Es ist eine der glücklichsten Gelegenheiten der 91 Jahre meines Lebens, mit den religiösen Führern der Welt beten zu können - und mit Euch allen, die Ihr hier bei diesem Ereignis zusammengekommen seid für die Menschen, die Unterstützung brauchen.

Die Geschichte hat uns gezeigt, dass der (mit Gewalt) erzwungene Friede durch Gewalt umgestürzt, umgekehrt werden wird. Wir sollten wissen, dass Gebet und Dialog nicht der längste, sondern der kürzeste Weg sind, um zum Frieden zu gelangen. Wir können gleichwohl die Strömung der weltweiten Bewegungen nicht unterschätzen und unterbewerten, die den Dialog von der Einheit und der Kooperation trennt und Abschottung und Gewalt fordert. Diese Tendenz kann egozentrischen Hass, Wut, Zorn und auch Antipathie, Abneigung, verursachen.

Buddha, der Erleuchtete, hat uns gelehrt, dass "Hass nicht durch Hass getilgt wird; der Hass kann nur getilgt werden, indem man ihn aufgibt". Saicho, der Gründer des Tendai-Buddhismus in Japan, lehrt uns, den Hass mit der Tugend zu heilen, und der heilige Franziskus von Assisi lehrt uns, die Liebe dorthin zu bringen, wo Hass herrscht.
Um eine tugendhafte und da, wo Feindschaft und Hass herrschen, von Liebe erfüllte Welt zu schaffen, müssen wir Geistliche gemeinsam Hand in Hand beten und weiterhin unser Bestes tun. In dieser Hinsicht ermutigt uns die Gegenwart Seiner Heiligkeit alle.

Das nächste Jahr wird das dreißigste sein, seitdem wirdas "Gebetstreffen für den Frieden der religiösen Führer der Welt" initiiert haben, das auf dem Berg Hiei in Japan im Geist von Assisi stattfindet. Ich bete aufrichtig darum, dass die ununterbrochenen Gebete von Seiten der verschiedenen Organisationen von Ost bis West mit dem Ziel, die Menschheit zu vereinen, bei Gott und Buddha mit Sicherheit ankommen werden. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Gassho (Gebet)

#peaceispossible #thirstforpeace
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