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13 Januar 2012 | ROM, ITALIEN

Pressemitteilung zur Beseitigung von "Stolpersteinen" in Rom

 
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Die Gemeinschaft bringt ihre Empörung und ihr Entsetzen über den niederträchtigen und absichtlich antisemitischen Akt der vergangenen Nacht gegen die jüdische Gemeinde von Rom und insbesondere gegen die Familie Spizzichino zum Ausdruck, die zu den Familien gehört, die am meisten unter der Tragödie der Shoah gelitten haben.

Die Beseitigung der Gedenksteine, auf denen die Namen der drei Schwestern Letizia, Elvira und Graziella eingraviert waren - sie wurden in jenem tragischen Oktober 1943 nach Auschwitz und Bergen Belsen deportiert - ist eine Geste, die mit Entsetzen erfüllt. Sie bestätigt, dass eine Notwendigkeit zur Wachsamkeit besteht, um Phänomenen von Rassismus und Antisemitismus vorzubeugen, die in unserer Stadt und in Italien leider zunehmen.

Rom darf nicht vergessen, wie sehr die Juden beleidigt wurden und unter der Deportation und der nationalsozialistischen Vernichtung gelitten haben. Jede Initiative, die das Gedenken mit Leben erfüllt - und in dieser Hinsicht ist die Idee der Verlegung von "Stolpersteinen" vor den Haustüren von Häusern, aus denen Opfer deportiert wurden, besonders eindrucksvoll und wirksam - muss kraftvoll unterstützt und gefördert werden, denn ohne Erinnerung gibt es keine Zukunft. Voll Zuneigung sind wir den jüdischen Freunden von Rom und der Familie Spizzichino nahe, die wieder einmal durch eine so sinnlose Geste beleidigt wurden.


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