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Unterstützung der Gemeinschaft

  
28 September 2013

Johannes X., Patriarch von Antiochien: „Ich danke dem Papst, der für den Frieden betet. Die Christen sollen in Syrien bleiben.“

 
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ROM – Seine Seligkeit Johannes X., der griechisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien und dem ganzen Osten nimmt in Rom am Internationalen Friedenstreffen „Mut zur Hoffnung“ teil, das von der Gemeinschaft Sant’Egidio organisiert wird. Gestern leitete er das  Abendgebet der Gemeinschaft in der Basilika Santa Maria in Trastevere und besuchte anschließend den Sitz an der Piazza Sant’Egidio. Er wurde vom Gründer Andrea Riccardi, dem Präsidenten Marco Impagliazzo und den Organisatoren des Treffens begrüßt. Er sagte: „Ich bin glücklich, hier zum ersten Mal die Gemeinschaft Sant’Egidio zu treffen und mit Euch eine Begegnung mit den Armen zu erleben, in der der christliche Glaube Wirklichkeit wird“. Vorher hatte der Patriarch nämlich die Mensa in Via Dandolo besucht, die die Gemeinschaft unterhält. Dort begrüßte er die 800 anwesenden Besucher, auch die anwesenden syrischen Immigranten. Dann sprach er mit einigen Vertretern der Bewegung „Menschen des Friedens“.

Patriarch Johannes ist der Bruder von Paul Yazigi, dem Bischof von Aleppo, der am 22. April in einem Dorf an der Grenze zur Türkei zusammen mit dem Mitbruder Mar Gregorios, dem syrisch-orthodoxen Bischof von Aleppo, entführt worden ist. In der Ansprache vor den Gläubigen in der Basilika brachte Johannes X. seine Freude über das Treffen am Vormittag mit Papst Franziskus zum Ausdruck, „den ich gebeten habe, für Syrien zu beten, und dem dich versprach, dass alle Christen für ihn beten. Ich dankte ihm, dass er den Tag des Gebetes und Fastens für den Frieden am 7. September einberufen hat, an dem alle Kirchen Syriens und des Libanons in Gemeinschaft mit ihm teilgenommen haben“.

Johannes X. sprach auch einen „inständigen Appell aus, dass eine friedliche Lösung für die dramatische Krise in Syrien ohne Einsatz von kriegerischen Mitteln gefunden werde“. Er sagte weiter: „Wir wollen keine Schiffe sehen, die die Christen aus dem Orient wegbringen, aber auch keine Schiffe, die Waffen liefern, um den Krieg in diesen Regionen fortzusetzen. Syrien muss weiter das Land des Zusammenlebens zwischen Christen und Muslimen bleiben, wie es immer gewesen ist“.


Rom, 28. September 2013


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