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20 Mai 2014 | ROM, ITALIEN

Die Jugend für den Frieden bei den Fosse Ardeatine

Zum 70. Jahrestag besuchte eine Gruppe römischer Jugendlicher den Ort des Massakers während der nationalsozialistischen Besatzung

 
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Am 17. Mai haben ca. 150 Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren von der Bewegung "Jugend für den Frieden" der Gemeinschaft Sant'Egidio in Rom die Fosse Ardeatine besucht.
Zum 70. Jahrestag des Massakers vom 24. März 1944 während der nationalsozialistischen Besatzung wollten die Jugendlichen eines Ereignisses gedenken, das aus der Erinnerung der Stadt nicht ausgelöscht werden darf.

Die Jugendlichen besuchten die Gedenkstätte. Die Namen der Opfer, von denen viele miteinander verwandt waren, erzählen leidvolle Geschichten von vernichtetem Leben: z.B. von Duilio, einem 15jährigen Schreiner, der mit seinem Bruder Guido Cibei gestorben ist.

Vor dem Denkmal wurden Texte verlesen: Zeugnisse von Verwandten der Ermordeten oder Zettel, die sie am Ort der Hinrichtung hinterlassen haben und die oft Gebete sind. Auf einem der Zettel steht: "Gott, mein großer Vater, wir bitten dich, dass du die Juden vor den barbarischen Verfolgungen beschützt".

Diese Worte haben die Jugendlichen sehr betroffen gemacht. Agnese, 13 Jahre, sagte: "Es hat mich sehr bewegt, dass in einem so tragischen und unmenschlichen Augenblick die letzte Bitte an Gott nicht für sich selbst sondern für den Schutz der Juden vor den Verfolgungen war".

Mario, 12 Jahre, sagte: "Was wir in den Fosse Ardeatine gesehen haben, ruft uns auf, nicht wegzuschauen, sondern mit allen solidarisch zu sein".

Der Besuch endete mit einem Schweigemarsch und der Niederlegung eines Blumenkranzes im Namen der Jugend für den Frieden unter dem Gedenkstein, der an alle Getöteten erinnert.

Am Ende des Gedenktages haben die Jugendlichen für den Frieden eine weitere Geste getan, die ihren Einsatz gegen jede Form von Gewalt und Gleichgültigkeit bekundet.

Von den Fosse Ardeatine gingen sie zum Wallfahrtsort Divino Amore, an dem viele Römer für das Ende des Krieges gebetet haben. Sie schlossen sich auf diese Weise dem Friedensgebet der Gemeinschaft Sant'Egidio für die Ukraine und die ganze Welt an.


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