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23 Januar 2004

Rom: Unverständnis gegenüber der Räumung eines Roma-Lagers bei Schnee und Eis – Frauen und Kinder sind betroffen

 
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Ausgerechnet bei Schneefall, am kältesten Tag des Jahres, wurde unverständlicherweise erneut eine Räumung des Roma-Lagers in Via dell’imbarco vollzogen. Die Bewohner des Lagers unter der Autobahnbrücker Rom-Fiumicino wurden ohne vorherige Information an einem isolierten Ort mitten in der Landschaft Land zwischen der Stadt und dem Tiber gebracht, weit entfernt von allen bewohnten Zentren. Die Räumung begann in den frühen Morgenstunden und bereits um 14.00 Uhr zerstörten die Bagger die bestehenden Behelfswohnungen. Im Lager wohnten ca. 100 Familien mit mindestens 400 Personen, mindestens die Hälfte davon Kinder. Zur Zeit befinden sich noch ca. 150 Personen in der Umgebung des Lagers, darunter mehrere Frauen mit kleinen oder neugeborenen Kindern. Mehr als die Hälfte der Bewohner waren bei den Behörden regulär in einem früheren Lager gemeldet und die kommunalen Verantwortlichen hatten bereits seit langer Zeit eine Lösung versprochen. Bei anderen Bewohnern handelt es sich um Flüchtlinge, die politisches Asyl angefragt haben und deren Fall noch vor der Zentralen Kommission behandelt werden muss. Es gab keine Pläne für eine vorübergehende Unterbringung, um die Folgen der Räumung aufzufangen. Die Gemeinschaft Sant’Egidio setzt sich dafür ein, noch tragischere Folgen zu verhindern. Die Gemeinschaft Sant’Egidio drückt ihr Unverständnis aus angesichts der Räumung an dem Tag, an dem es in Rom zu schneien begann. Das Lager bestand seit langer Zeit und es ist unverständlich, welche Notwendigkeit für eine Räumung ohne Absprache und ohne jegliche Vorschläge für eine Lösung des Wohnproblems bestehen sollte. Die Gemeinschaft ist der Meinung, dass die Räumung gefährlich, unverständlich und weder durch öffentliche noch durch städtebauliche oder sozialpolitische Gründe gerechtfertigt ist. Die Gemeinschaft fordert alle Verantwortlichen auf, sich der Frage zu stellen und einen runden Tisch für Sozialpolitik in Rom zu schaffen, um weitere Maßnahmen zu verhindern, die eine sowieso schwache und gefährdete Bevölkerungsschicht – man denke vor allem an die Kinder – betreffen. Nötig ist eine sofortige Übernahme der Verantwortung und die Suche nach alternativen Lösungen.

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