Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

Riccardi Andrea: pressespiegel

change language
sie sind in: home - news kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  
5 Juli 2009

Pressemitteilung: SOFORTIGES BLEIBERECHT ZUMINDEST FÜR "BEDIENSTETE" IMMIGRANTEN

 
druckversion

Die Gemeinschaft Sant'Egidio unterstützt die Initiative von Untersekretär Giovanardi für ein Bleiberecht für alle Immigranten, die in Italien bei italienischen Familien, bei alten Menschen oder in persönlichen Diensten arbeiten und wegen Problemen mit der Aufenthaltsgenehmigung keinen Arbeitsvertrag abschließen können.

Nach der Verabschiedung des sogenannten "Sicherheitsdekretes" ist ein schwerer Schaden für Familien entstanden, die sich schon lange Zeit auf die Hilfe von Immigranten verlassen und keine Möglichkeit hatten, ihren Mitarbeitern und Bediensteten im Rahmen der begrenzten Anerkennungsquoten ein Bleiberecht zu verschaffen. Durch das neue Gesetz besteht die Gefahr, dass die Lage paradox wird und sich neben den Immigranten selbst Hunderttausende Italiener schwerer Vergehen strafbar machen. Das alles wegen notwendiger Dienste für die nationale Wirtschaft und für die Lebensqualität.

Bei der Verabschiedung des Gesetzes Bossi-Fini hat die Gemeinschaft Sant'Egidio die Kampagne "Ich brauche dich" von alten Menschen und italienischen Familien ins Leben gerufen, durch die eine Verbesserung für ein Bleiberecht von ausländischen Bediensteten und Arbeitern erreicht wurde, die schon auf dem Arbeitsmarkt in Italien tätig waren. Bekanntermaßen hat dieses Vorgehen zum Bleiberecht für 700.000 Immigranten geführt und den Kollaps von italienischen Familien verhindert, wie auch das Entstehen von paradoxen Situationen, die die Würde von Immigranten und bedürftigen Italienern verletzen. Heute besteht die Gefahr, dass die Lage durch Strafbarkeit und schwere Strafen noch schlimmer wird, die sofort auch bedürftige italienische Familien treffen. Es würde sich um eine schädliche und surreale Folge handeln, die zu Lasten des ganzen Landes geht. Deshalb appelliert die Gemeinschaft Sant'Egidio an den Ministerpräsidenten, beim nächsten Ministertreffen den Vorschlag von Untersekretär Giovanardi aufzugreifen und zumindest ein Dekret für ein Bleiberecht für Haushaltshilfen und Bedienstete zu erlassen, die schon in Italien leben und bei italienischen Familien arbeiten. Dies dient allein dem Wohl des Landes. Es sei daran erinnert, dass diese Immigranten nichts mit der Frage und dem Dekret über die Sicherheit zu tun haben denn es handelt sich um Menschen, die für unsere Wirtschaft und die Lebensqualität in unserem Land unbedingt gebraucht werden. Von ihnen hängt für viele Italiener eine Arbeitsmöglichkeit, das Überleben, eine würdige Lebensqualität für viele alte Menschen oder eine wichtige Begleitung und Hilfe für unsere Kinder ab. Diese Personen leben schon in unseren Häusern und erfreuen sich eines bevorzugten Vertrauens. Eine Krise für Hunderttausende Italiener wäre unverständlich, die gezwungen wären, zwischen der von neuen Gesetz vorgeschriebenen Legalität mit der Kündigung von Vertrauenspersonen einerseits und dem zivilen Ungehorsam aus Gründen von großer Bedeutung andererseits zu wählen. Es wäre wie bei den "Kolalateralschäden" ziviler Opfer bei der Bombardierung "militärischer Ziele". Wir wünschen uns, dass sofortige Abhilfe geschaffen werde, damit dieses Gesetz nicht zum Bumerang für italienische Familien wird.


MEHR

Immigration und Sicherheit


Daten und Vorschläge: Sicherheit für die Bürger und Würde und Achtung für die Person

 LESEN SIE AUCH
• NACHRICHTEN
22 April 2017
ROM, ITALIEN

Das Gebet von Papst Franziskus für die Märtyrer unserer Zeit. Bilder vom Besuch

IT | EN | ES | DE | FR | PT
4 April 2017
UNGARN

An der Grenze… und über die Grenze. Erzählung aus den Flüchtlingslagern zwischen Serbien und Ungarn

IT | ES | DE | NL | HU
1 April 2017
ROM, ITALIEN

Armutsbekämpfung und Migration waren Gesprächsthemen beim Besuch des Präsidenten von Niger, Mahamadou Issoufou, in Sant'Egidio

IT | ES | DE | FR | PT | NL
15 März 2017
MÜNCHEN, DEUTSCHLAND

Solidarität gegen das Drama der Verlassenheit

3 März 2017
ITALIEN

Brand der Baracken in Apulien - der Tod zweier afrikanischer Migranten darf nicht hingenommen werden

IT | ES | DE
3 Februar 2017
GOMA, DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO

Brief aus Goma im Kongo: Wir sind zu Fürsprechern für die in der Peripherie der Stadt verlassenen alten Menschen geworden

IT | EN | ES | DE | FR
all news
• DRUCKEN
8 April 2017
Vatican Insider

Rom, Paolo VI e quella svolta a Pomezia nel ‘65

7 April 2017
Vatican Insider

Giornata dei Rom, Sant’Egidio: “Antigitanismo ancora diffuso contro un popolo di bambini”

17 März 2017
Sette: Magazine del Corriere della Sera

Andrea Riccardi: Le politiche sulle migrazioni devono partire dai giovani africani che usano Internet e il cellulare

11 März 2017
La Repubblica - Ed. Genova

Raddoppiati i bambini tra i nuovi poveri

10 März 2017
Notizie Italia News

Reinventare la vecchiaia

10 März 2017
Sette: Magazine del Corriere della Sera

Andrea Riccardi: La sfida dei prossimi anni? Non considerare i vecchi sopravvissuti residuali

alle pressemitteilungen
• DOKUMENTE

Appello al Parlamento ungherese sui profughi e i minori richiedenti asilo

Corso di Alta Formazione professionale per Mediatori europei per l’intercultura e la coesione sociale

Omelia di S.E. Card. Antonio Maria Vegliò alla preghiera "Morire di Speranza". Lampedusa 3 ottobre 2014

Omelia di S.E. Card. Vegliò durante la preghiera "Morire di speranza"

Nomi e storie delle persone ricordate durante la preghiera "Morire di speranza". Roma 22 giugno 2014

Le vittime dei viaggi della speranza - grafici

alle dokumente
• BÜCHER

La fuerza de los años





Ediciones Sígueme
alle bücher

FOTOS

1172 besuche

1138 besuche

1203 besuche

1189 besuche

1133 besuche
alle verwandten medien