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3 April 2013

"Die Kirche wieder in die Welt hineinführen: das ist die Herausforderung von Franziskus"

Gespräch mit Andrea Riccardi, Minister für internationale Zusammenarbeit und Integration und Gründer der Gemeinschaft Sant'Egidio

 
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durch Lucio Caracciolo und Fabrizio Maroivta (Übersetzung ins Deutsche,  Gemeinschaft Sant'Egidio)

LIMES: Welche wichtigsten Herausforderungen hat die Kirche von Papst Franziskus vor sich?
RICCARDI: Vor allem die Herausforderungen der Globalisierung. Die Kirche lebt in einer globalen Welt und ist selbst eine globale Realität. Doch die globale Wirklichkeit der Kirche ist nicht dieselbe wie in der Umwelt. Das heute vorherrschende Modell der Religiosität ist typisch für die Globalisierung und ist individualistisch, sehr eng mit der Besonderheit des einzelnen Gläubigen verbunden. Umgekehrt zeigt sich die katholische Kirche als "imperiale" und gemeinschaftliche Einrichtung, in der sich die Konzilsidee vom "Volk Gottes" widerspiegelt. Es geht daher um die für das spirituelle Produkt auf dem Markt der Religionen kennzeichnende Leichtigkeit; andererseits besitzt sie nicht die Wärme der isolierten neuevangelischen Gemeinschaften oder der Pfingstgemeinden. Vielmehr ist sie teilweise vom senilen Grau Europas geprägt, wie es David Turoldo sagte. Außerdem besitzt sie nicht die Kraft des Islam. Auf der Kirche des dritten Jahrtausends lastet die große Frage: Ist sie eine anachronistische Einrichtung? Wenn ja, macht sie dieser Anachronismus archaisch oder prophetisch? Macht er aus ihr also eine Institution, die nicht mehr in unsere Zeiten passt, oder ein Universum, das auf "prophetische Weise" eine Gemeinschaftsform darstellen kann, die immer noch sehr gebraucht wird?

LIMES: Ratzinger hatte eine Idee von Kirche als "kreative" Minderheit, um seine Worte zu gebrauchen, die der Welt als Beispiel dienen soll. Hat dieses Konzept funktioniert?
RICCARDI: Benedikt XVI. hat als großer Theologe verschiedene Vorstellungen von der Kirche. Dazu gehört, dass er die Lage als Minderheit akzeptiert, was jedoch nicht unbedingt als Einschränkung aufgefasst werden muss. Vielmehr ist das grundlegende Problem von Ratzinger, wie die Minderheit leben kann, um die eigene Schwäche in tatkräftiges Handeln zu verwandeln. Daher kommt die Idee der "kreativen Minderheit", die somit die Welt verändern kann. In der westlichen Geschichtsschreibung taucht diese Vorstellung auf, die Ratzinger direkt vom Hl. Benedikt übernimmt und verändert. Das Problem dabei ist jedenfalls die Kreativität. Reicht die Lage als Minderheit aus, um die Kirche kreativ zu machen? Noch einmal: Ist ihr Anachronismus ist ein Zeichen für eine Erschöpfung bei der Ausbreitung und bei der Verbreitung von Vorschlägen oder ist er ein Zeichen für eine weitsichtige Vision, die Zeiten überdauern kann? Dazu hinterlässt uns Benedikt XVI. ein umfassendes theologisches und spirituelles Lehramt; in der öffentlichen Meinung und vielleicht auch im Leben der Gläubigen ist das Bild der Kirche ein wenig undeutlich geworden.

LIMES: Gibt es Beispiele?
RICCARDI: Eines für alle: die römische Kurie. Diese Kurie ist meiner Meinung nach nicht schlechter als die früheren. Doch sie stößt auf einen offenkundigen Verlust an Ansehen. Die Zeiten von Kardinal Roger Etchegaray scheinen lang vorüber, dessen Figur heute unvergleichlich erscheint. Dazu kommt der Verlust an Gläubigen. Hier ist das eklatanteste Beispiel Brasilien, wo die katholische Kirche in den vergangenen 30 Jahren ca. 25 Millionen Gläubige verloren hat. Historisch gesehen, war die Lage der Kirche nie die einer triumphierenden Macht, auch nicht in Zeiten der christlichen Staaten. Umgekehrt befindet sie sich immer in einer Art Agonie, im Kampf. Heute jedoch ist an die Stelle der kämpfenden Kirche eine Art graue, verschanzte, sich verteidigende Wirklichkeit geworden. Paul VI. sagte, dass die Kirche missionarisch wird, wenn sie sich ihrer selbst bewusst wird. Das erfordert eine dynamische Beziehung zur Wirklichkeit, während das Bild, das die Kirche zur Zeit vermittelt eher das einer statischen Einrichtung ist.

LIMES: Vielleicht ist das Problem, dass sie sich als Minderheit unter Minderheiten versteht, was zur Notwendigkeit führt, sich mit der Welt zu vermischen, die sie evangelisieren möchte, und dabei die Sitten und kulturellen Traditionen übernimmt. Ist dies vielleicht die Neuigkeit von Franziskus im Vergleich zu seinen Vorgängern, für die Inkulturation größtenteils der Bedeutung gleich kam, dass die Kirche entstellt wurde?
RICCARDI: Zunächst muss das Konzept Minderheit geklärt werden. In manchen besonderen Gebieten ist die Kirche offenkundig eine Minderheit: beispielsweise in Libyen, Marokko, im Irak und letztlich auch im Heiligen Land. Doch die Kirche ist nicht überall auf gleiche Weise Minderheit. In manchen Gebieten ist die Tatsache überhaupt sogar zweifelhaft. In dieser Hinsicht sollte man vermeiden, eine übertrieben soziologische Logik anzuwenden, was die Bewertung der Katholiken betrifft. Im Fall Italien sind die praktizierenden Katholiken wahrscheinlich eine Minderheit, doch die katholische Kultur ist sehr verbreitet. Als Benedikt XVI. zurücktrat, gab es eine Verwirrung, die gewissermaßen die gesamte Gesellschaft erfasst hat, nicht nur die praktizierenden Katholiken, und das nicht nur in Italien, auch wenn der Schock hier deutlicher zu spüren war als anderswo. Dadurch wird bestätigt, dass die Kirche eine wichtige soziale und kulturelle Einrichtung im Westen bleibt, unabhängig von rein religiösen Daten.

LIMES: Diese Aussage stellt jedoch einiges von dem in Frage, was Sie vorher sagten, dass die Neuheit des vergangenen Jahrhunderts für die Kirche in der Tatsache bestand, in einem kulturell feindseligen Umfeld zu leben.
RICCARDI: Die Feindseligkeit war offensichtlich in der Auseinandersetzung mit dem Kommunismus und dem säkularen Laizismus. Heute würde ich eher von Entfremdung sprechen, was die vorherrschende individualistische Kultur betrifft. Darin findet sich vielleicht die größte Gefahr für die Kirche, nämlich eines Verlustes der Wirklichkeit, was zur Verschlossenheit in der eigene Welt und zu einem Rückzug aus der Welt führt. Kardinal Bergoglio sagte mir einmal, dass die Kirche gewöhnlich eine Niederlage erleidet, weil sie an Attraktivität verliert, wenn sie sich dafür entscheidet, Mauer gegen Mauer zu errichten.
Daher spricht sie die tiefsten Bereiche des Menschseins an: Glaube, Leid, Leben, Tod. Daher darf es sich die Kirche - einschließlich ihrer Hierarchie - nicht erlauben, sich vom Menschen zu entfremden, während dies vielleicht die natürliche Gefahr der aktuellen Phase ist.

LIMES: Gibt es in diesem schwierigen Umfeld eine geopolitische Prioritätenliste? Wo gibt es brennende Punkte und Regionen, denen die Kirche besondere missionarische Aufmerksamkeit widmen muss, um verlorenes Terrain zurückzugewinnen?
RICCARDI: An erster Stelle Ostasien und insbesondere China: ein großes säkulares Reich mit enormem demographischen Potential, wo das Christentum unter sehr schwierigen Bedingungen lebt.

LIMES: Mehr als das Christentum scheint der Katholizismus mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, wenn man die Explosion der Protestanten betrachtet, deren Zahl heute nach Schätzungen bei 70 bis 100 Millionen liegt?
RICCARDI: Diese Tatsache müsste zum Nachdenken anregen, was die Notwendigkeit betrifft, das ungelöste Problem der Kirche in China anzugehen. Es handelt sich dabei sicher um ein politisches Problem, da es ein andauerndes Misstrauen Pekings gegenüber dem Katholizismus und damit einer Konfession gibt, die als eine schwer in die "patriotischen" Anforderungen einzugliedernde Größe angesehen wird. Dazu kommen die Spaltungen unter den chinesischen Katholiken. Das ist aber auch ein historisches Problem, denn wenn sich im Inneren von China eine große katholische Gemeinde entwickeln sollte, würde sich sehr wahrscheinlich sein soziales Aussehen stark verändern. Die chinesische Frage ist eine der großen ungelösten Probleme des 20. Jahrhunderts, eine Folge der Ostpolitik Casarolis und Johannes Pauls II. Doch es ist keine verlorene Sache, wenn nämlich Indien wirklich anders und absorbierend ist, was den Katholizismus betrifft, ist China dagegen keine Mauer. Wenn auch kümmerlich und gespalten, so existiert der Katholizismus trotzdem im Inneren, ist widerstandsfähig und muss auf pastoraler und spiritueller Ebene unterstützt werden.

LIMES: Nach China?
RICCARDI: Lateinamerika. Hier gibt es die historische Auseinandersetzung mit dem säkularen und tendenziell antikatholischen Liberalismus, wie auch jene mit indigenen Kulten nach der Theologie der Befreiung. Johannes Paul II. antwortete auf die sogenannten "Sekten", indem er Lateinamerika ständig besuchte und die Figur des Pontifex und den Marienkult mitbrachte. Seit über einem Jahrhundert widmet sich die Kirche seit Leo XIII. mit großer Energie Lateinamerika. Heute gehören die lateinamerikanischen Katholiken zur herrschenden Klasse, sodass sie sogar einen Papst hervorgebracht haben, und es gibt auch Gemeinden von Gläubigen. Brasilien und Mexiko sind die größten katholischen Länder der Welt, sie werden den Unterschied ausmachen.

LIMES: Was ist ein Angehöriger einer Pfingstgemeinde wirklich aus katholischer Sicht? Ein irrender Bruder oder eher ein Feind?
RICCARDI: Er kann ein getrennter Bruder sein, wie bei den klassisch protestantischen Kirchen, oder ein Synkretist, es hängt von der Art ab. Im Allgemeinen ist er ein Gläubiger, der in der institutionellen Struktur der südamerikanischen Kirche, die unter wenigen Berufungen und abnehmender Gläubigenzahl leidet, keinen Platz gefunden hat.
Mit anderen Worten ist es eine Niederlage für Rom, ein weiterer Beweis für ein Defizit an Einsatz und Offenheit. Dass ein Teil des Episkopates in Peru immer noch aus Nichteinheimischen besteht, muss doch gewisse Fragen stellen. Das trifft auch für die Tatsache zu, dass in Brasilien wie auf den Philippinen die größte katholische Bewegung die Pfingstbewegung ist: eine neuere und nachkonziliare Erscheinung als Antwort auf eine zu kalte und distanzierte Kirche. Das führt zur dritten Priorität.

LIMES: Und zwar?
RICCARDI: Die Vereinigten Staaten. Der lateinamerikanische Katholizismus bringt dem nordamerikanischen Reichtümer und neue Energien, denn es beeindruckt, wenn man sieht, dass viele Bischöfe der USA Spanisch sprechen. Die Latinos sind nämlich mittlerweile ein wesentlicher Teil der Katholiken Amerikas. Auch haben die Bischöfe der Vereinigten Staaten noch nie wie in diesem Konklave eine bedeutende politische Rolle gespielt. Früher war die Kirche Nordamerikas insbesondere wegen ihrer Finanzmittel einflussreich, heute steht Erzbischof Timothy Dolan dagegen auch für die Antriebskraft einer nationalen Kirche, die mit erhobenem Haupt eine nie dagewesene Krise der Legitimation und des Ansehens meistert. Im Rückblick erscheint die Idee, eine Synode beider Teile Amerikas abzuhalten daher als genial, denn sie erkennt die zunehmenden Zusammenhänge des nord- und lateinamerikanischen Katholizismus. Diese Untrennbarkeit spiegelt sich auch in der institutionellen Gestalt von Franziskus wider. Er ist zwar ein Papst aus dem Süden, doch im Konklave wurde er auch von der Delegation der Vereinigten Staaten unterstützt. Dadurch wird er sozusagen zu einem panamerikanischen Papst.

LIMES: Auf welchen Kontinent stoßen wir noch, wenn wir diese Reihe fortsetzen?
RICCARDI: Auf Afrika. Dieses Afrika nach der missionarischen Zeit birgt ein großes Problem der Regierbarkeit in sich, vor allem auch was die Ortskirchen betrifft. Hier gibt es das wichtigste Problem einer zu klerikalen Kirche. Weil der Klerus einerseits sehr zahlreich ist und weil er andererseits seinen Dienst in Gestalt einer Pyramide versteht. Die Epoche der Entkolonialisierung hat große katholische Laien als Führer hervorgebracht, wie Léopold Sédar Senghor und Julius Nyerere, für den übrigens ein Seligsprechungsprozess im Gange ist. Wer sind heute bedeutende katholische Politiker in Afrika? Warum bringt die katholische Kirche, die doch in Afrika die wichtigste Kirche ist, keine herrschende Klasse hervor?
Weil sie einerseits das Monopol der Erziehung verloren hat, doch im Grunde genommen weil sie zu stark auf den klerikalen Aspekt Wert legt. Dazu kommen Herausforderungen von unabhängigen Kirchen, die sich in manchen Gegenden wie in Mosambik mit überraschender Geschwindigkeit entwickeln. Komplize ist auch die demographische Dynamik: in näherer Zukunft wird der Kongo beispielsweise ein großes katholisches Land sein.
Doch die neuen Katholiken könnten auch zu den Pfingstkirchen gehen, wenn Rom nicht in der Lage ist, anziehend für sie zu sein. Wir dürfen dabei aber die Dauer historischer Prozesse nicht vergessen: um ein einzelnes Individuum zu bekehren kann ein Monat oder ein Tag genügen, doch die Verwurzelung einer Kultur auf einen Kontinent benötigt Jahrhunderte. Wie es in Lateinamerika der Fall ist, das fünfhundert Jahre benötigte, um einen Papst hervorzubringen.

LIMES: Dann gibt es noch Europa.
RICCARDI: Es ist noch ein wesentlicher Kontinent. Wojtyla und Ratzinger waren überzeugt, dass mit dem Verlust Europas auch das katholische Christentum verloren gehen würde. Wird das auch für Bergoglio der Fall sein? Das glaube ich, auch wenn Europa vielleicht nicht die Hauptpriorität dieses Papstes sein wird, anders als bei seinen beiden Vorgängern. Doch er wird es nicht vernachlässigen.
Franziskus wird den alten Kontinent wahrscheinlich pastoral betrachten und das ökumenische Problem insbesondere mit der orthodoxen Kirche angehen.

LIMES: Kommen wir nun zur Gestalt von Franziskus. Er ist auch ein europäischer Papst, sei es nur durch seine Abstammung.
RICCARDI: Diese Ursprünge sind in ihm sehr lebendig, er hat sogar zwei Pässe (von Argentinien und Italien) und benutzt gewöhnlich beide. Dann ist er ein Argentinier, und Argentinien ist ein wenig der "äußerste Zipfel Europas": in Buenos Aires leben viele Orthodoxe und die größte jüdische Gemeinde Lateinamerikas. Daher ist es eine Stadt mit ökumenischen Wurzeln. Auch deshalb kennt Bergoglio das Problem der Einheit der Kirche sehr gut. Seine Bildung ist tief konziliar geprägt: Dialog und Begegnung bilden eine Säule für seine menschliche und spirituelle Erfahrung. Trotzdem würde ich ihn nicht als einen theologisch progressiven Papst bezeichnen: natürlich ist er ein sehr sozialer Mann und hat keine Angst, den Begriff "Kirche der Armen" zu gebrauchen, was ich lange Zeit nicht gehört habe. Doch er ist ganz anders als Martini: Er war ein Jesuit mit eigenen spirituellen Vorstellungen und auch liberalen Ideen der westlichen Kultur, während Bergoglio ein pastoral-sozialer Jesuit ist.

LIMES: Was ist die Hauptgefahr dieses Pontifikats?
RICCARDI: Wahrscheinlich die übertriebenen Erwartungen. Franziskus hat das Pontifikat mit einer unglaublichen Liste von zu bewältigenden Problemen angetreten. Viele außerhalb und innerhalb der Kirche fordern eine einschneidende Kurienreform. Johannes Paul II. sagte einmal zu mir, dass er alles Übrige sozusagen vernachlässigt hätte, wenn er all seine Energien auf diese Aufgabe konzentriert hätte. Bergoglio wird auch aufgrund seines Alters schwierige Entscheidungen fällen müssen.

LIMES: Also keine inneren Reformen?
RICCARDI: Nein, ich bin überzeugt, dass Franziskus einige Reformen durchführen muss. Doch ich glaube, dass er sie mit dem Volk und den Bischöfen versuchen wird, indem er sie an der Regierung der Kirche beteiligt. Das ist, um genau zu sein, vielleicht die einzige Art, um jene Veränderungen durchzuführen, die gerade durch die hohe Hierarchie am meisten gebremst werden.
Hierin zeigt sich der eindeutig politische Zug des "populären" Papstes. Hierin liegt seine tiefe Freiheit, die es ihm möglich gemacht hat, eine ungeheure Last auf sich zu nehmen mit unbescholtenem und ich würde fast sagen frohem Auftreten. Darin zeigt sich auch die Bedeutung Roms.

LIMES: In welchem Sinn?
RICCARDI: Für das ganze Leben. Bergoglio war Priester und Bischof. Er war es in Buenos Aires, jetzt will er es in Rom sein, daraus macht er kein Geheimnis. Das wird ihm die Möglichkeit geben, den Kontakt mit der Wirklichkeit und mit den Menschen aufrecht zu erhalten, was für ihn lebenswichtig ist. Aber er wird auch den ökumenischen Dialog und die missionarische Dimension stärken im Rahmen eines anerkannten und erkennbaren Schwerpunktes. Die Kirche darf keine abstrakte internationale Größe sein, eine Art UNO des Glaubens. Diese Institution, die zwar auch universal sein will, muss ihre grundlegende Identität bewahren, die ihr durch die Kirche von Rom aufgegeben ist. Das war die Vorstellung von Johannes Paul II. und das ist die Vorstellung von Franziskus.
o.


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