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8 September 2014

Der Grußmufti von Kairo: "Der Islam ist eine Religion des Dialogs, Extremismus muss ausgerottet werden"

 
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"Der Islam ist eine Religion des Dialogs: Er ist 'ein offenes weltweites System, das niemals Barrieren unter Muslimen und zu anderen aufbauen will. Vielmehr müssen die Muslime mit offenem Herzen auf die anderen zugehen und das Ziel verfolgen, eventuelle Fragen zu klären und niemanden anzugreifen, der Einwände hegt, weil dies nicht zum Dialog und Verständnis beiträgt'. Mit dieser leidenschaftlichen Verteidigung des Beitrags der islamischen Kultur im Verlaufe der Jahrhunderte zum gemeinsamen Wachstum der Menschheit, die der Großmufti der Arabischen Republik Ägypten, Shawki Ibrahim Abdel-Karim Allam, bei der Eröffnungsveranstaltungen des 28. Internationalen Friedenstreffen von Sant'Egidio zum Ausdruck brachte, wird ein Islam unterstützt, der sich anderen Religionen nicht überlegen fühlt, sondern alle, 'die für einen konstruktiven Fortschaftt der Welt arbeiten' als 'unsere Gefährten' ansieht.

Der Großmufti von Ägypten wurde im Februar 2013 in das wichtigste Amt der sunnitisch-theologischen Universität gewählt und hat immer moderate und weitsichtige Meinungen vertreten. In seinem Beitrag betonte er, dass der Dialog 'eine den Muslimen von der Natur ihrer Religion her aufgetragene Aufgabe ist', eine tugendhafte Tätigkeit, die 'wir von der deutlichen, reinen und weisen Lehre der großen Universität Al-Azhar und nicht von selbsternannten Anhängern gelernt haben, die ein entstelltes Bild vom Islam als isolationistische Glaubensrichtung zeichnen'. Weiter führte er aus: 'Wenn sich die Muslime an das Buch des Herrn und die Sunnah ihres Propheten wenden, entdecken sie, dass der Dialog und nicht die Auseinandersetzung ihre Pflicht ist. Der Dialog ist ein Prozess der Erkundung und des Kennenlernens des anderen und auch ein Weg, um eigene Positionen zu klären'.

In Bezug auf die Unterstützer eines extremistischen und radikalen Islam handelt es sich nach Meinung des Großmuftis von Kairo um 'laizistische Personen, die sich selbst zu Religionsvertretern erheben, obwohl ihnen die Elemente fehlen, die sie befähigen, das religiöse und moralische Gesetz gültig zu interpretieren'. Diese Haltung 'ist egozentrisch und lehnt sich gegen die Religion auf', sie 'öffnet die Tür für extremistische Interpretationen des Islam, die ihm fremd sind'. Diesen Menschen sollte man daher nicht übertriebenen Einfluss zugestehen. Während es jedoch die Pflicht aller ist, 'diese die ganze Welt betreffende Gefahr auszurotten'. Am Ende sagte er: 'Es sei klar gesagt, dass der Islam uneingeschränkt gegen Extremismus und Terrorismus ist. Wenn die Faktoren, die Terrorismus und Extremismus rechtfertigen, jedoch nicht verstanden werden, können wir diese Plage niemals ausrotten'".


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