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Dankgottesdienst zum 50. Jahrestag der Gemeinschaft Sant’Egidio

10. Februar um 17.30 Uhr in der Lateranbasilika des Hl. Johannes

Die ersten Personen sind 2018 durch die humanitären Korridore in Italien angekommen. Die neue Phase des Projektes, das zum Modell der Gastfreundschaft und Integration für Europa geworden ist


 
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9 September 2012 17:00 | Skenderjia, Main Hall

Rede von Andrea Riccardi, Eröffnungsveranstaltung



Andrea Riccardi


Historiker, Gründer der Gemeinschaft Sant'Egidio

Es ist nicht einfach zusammenzuleben, wenn man unterschiedlich ist. Diese Schwierigkeit ist eine alte Geschichte, die sich wiederholt und viel Leid hervorruft, obwohl seit langer Zeit erklärt wird, dass die Menschen nicht alle gleich sind. Die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, die unzählige Male zitiert wurde, besagt: "Folgende Wahrheiten erachten wir als selbstverständlich: dass alle Menschen gleich geschaffen sind; dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören".
Diese Überzeugung wird in der Menschenrechtserklärung von 1948 im Artikel 1 festgehalten: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen". Wenn sie gleich sind, warum ist dann das Zusammenleben so schwierig? Die bekundete Gleichheit erscheint als Abstraktion.
Sie sind ethnisch und religiös unterschiedlich. Die Gleichheit wird erklärt, doch sie spüren die Unterschiede. In der Tiefe ihrer Identität scheint ein Schicksal verankert zu sein: die Schwierigkeit beim Zusammenleben, das teilweise unmöglich ist. Viele von uns meinen durch ihre Anwesenheit hier in Sarajewo, dass ich mich auf die Geschichte von Bosnien und Herzegowina beziehe. Doch nicht nur das. Das Zusammenleben von unterschiedlichen Menschen ist leider nicht nur ein begrenztes Problem in diesem schönen Land. Es ist ein sehr allgemeines und universales Problem.
In vielen Teilen der Welt beherrscht die Gewalt die Herzen und ruft Tragödien hervor, weil man meint, sich unwiederbringlich vom anderen zu unterscheiden, und das als eine Bedrohung erfährt. Dadurch wurden Überzeugungen zu einer Hölle. Der britische Rabbiner Jonathan Sacks hat geschrieben: "Der Virus des Hasses könnte eine gewisse Zeit ruhig erscheinen, doch er stirbt nur schwer … so werden Freunde zu Feinden, Nachbarn zu Streitenden". Man entdeckt die Unterschiede und verfällt in Hass.
Wie kann man nach solchen Dramen noch zusammenleben? Diese Frage stellt sich in vielen Ländern. Als ich das Denkmal an die Massaker Ruandas in Kigali besuchte, fragte ich mich im Inneren: "Wie können sie nach diesen Ereignissen wieder zusammenleben?" Die Unterschiedlichkeit führt oft zu Spaltungen, Mauern, Bevölkerungsbewegungen.
Doch Sarajewo war viele Jahrhunderte lang eine Stadt des Zusammenlebens von Muslimen, orthodoxen und katholischen Christen und Juden. Man lebte zusammen. Der Großmufti Ceri? sprach von einem gemeinsamen Erbe unterschiedlicher Gruppen. Ein Bewohner Sarajewos erinnert sich an das Klima dieses Zusammenlebens: "Ich lebe seit 40 Jahren im selben Stadtviertel … gleich neben einer alten orthodoxen Kirche und einer Moschee aus dem 16. Jahrhundert. Wenn ich wenige Schritte von meiner Wohnung die Straße hinaufgehe, komme ich zum katholischen Priesterseminar. Vor dem Krieg war diese aus der Unterschiedlichkeit erwachsene Harmonie im Alltagsleben wiederzufinden".
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Sarajewo eine ruhige Stadt, als die Welt plötzlich die Stadt in den Blick nahm durch das Attentat, das den Ersten Weltkrieg auslöste. Damals begann eine harte und gewaltsame Geschichte eben hier in Sarajewo. Verschiedene Personen haben zu Recht geschrieben, dass die Geschichte des 20. Jahrhunderts durch Sarajewo geprägt worden ist, sie begann hier und endete hier. Drei schreckliche Kriege fanden in diesem Land statt (und eine Generation hat sie alle drei erlebt). Trotz alledem ist Sarajewo mit so viel Leid zum Symbol für unsere Zeit geworden.
Wir wissen genau, dass die Gemeinschaften von Bosnien und Herzegowina nicht einig sind, was die Erinnerung an die neueren leidvollen Kriegsereignisse betrifft. Wir müssen ehrlich sein. Das Gedenken ist unterschiedlich. Doch immer ist es von Leid erfüllt. Alle haben gelitten. Das Leid ist in die Herzen vieler alter Menschen und Erwachsener eingeschrieben. Das Leid ist ein gemeinsamer Zug im unterschiedlichen Gedenken.
Daher wird niemandem der Anwesenden die Bedeutung dieses Treffens in Sarajewo von Anhängern unterschiedlicher Religionen mit unterschiedlichen Erinnerungen und doch dem gemeinsamen großen Leid verschlossen bleiben. Wir alle begreifen die tiefe Bedeutung dieses Treffens der Religionsoberhäupter und der Menschen aus Bosnien und Herzegowina: Muslime, Orthodoxe, Katholiken und Juden, wie auch die bedeutsame Anwesenheit Kommen Seiner Heiligkeit, des Patriarchen Irinej, hier in Sarajewo, den ich hochachtungsvoll begrüße. Die wichtige Teilnahme vieler bringt zum Ausdruck, dass die Religionen nicht benutzt werden wollen, um die Mauern unter den verschiedenen Gemeinschaften zu segnen.
Unser Treffen gewinnt noch an Außergewöhnlichkeit, weil Religionsvertreter aus der ganzen Welt hier anwesend sind und sich im Geist von Assisi versammeln, der ein Geist des Friedens ist. Die Zusammenkunft vieler unterschiedlicher Gläubiger geschieht nicht, weil ein politisch korrekter Dialog geführt werden soll. Wir sind nicht müde, jedes Jahr seit 1986 von Stadt zu Stadt die Treffen zu veranstalten, denn der Dialog ist von wesentlicher Bedeutung, um in einer globalen Welt eine wahre Kultur aufzubauen.
In Sarajewo versteht man, dass das Zusammenleben unterschiedlicher Menschen anstrengend ist. Ich erinnere mich, dass Kardinal Pulji? 1993 bei unserem interreligiösen Treffen in Mailand als Zeuge mitten aus dem Kriegsgeschehen sprach: "Wie schwer ist es, das Wort ‚Frieden' nur auszusprechen, wenn die einzigen Worte Bombenexplosion, Schreie von Verwundeten, Stöhnen von Hungernden und die Verzweiflung von Menschen sind, die sich von Gott und den Menschen verlassen fühlen". Johannes Paul II. hatte selbst Krieg und Shoah erlebt und lehrt: Wer Krieg erlebt hat, kann die Bedeutung des Friedens besser bezeugen. Wer unter Krieg gelitten hat, versteht den Wert des Dialogs.
Dass Vertreter unterschiedlicher Religionen hier zusammengekommen sind, weist darauf hin, dass aus der Tiefe der Religionen eine Friedensbotschaft hervorgeht, die in ihnen grundgelegt ist. Wenn die Kinder unterschiedlicher Religionen zusammen sind, ist das wie in einer Liturgie der Hinweis auf den Wert des Dialogs als Weg zum Frieden. Die Religionen segnen den Krieg nicht, auch wenn das in ihrer vergangenen Geschichte vorgekommen ist. Nur der Friede ist heilig, nicht der Krieg.
Friede ist kein banales oder oberflächliches Wort für die religiösen Traditionen, dieses Wort ist eng mit Gott selbst verbunden. Wenn man in Sarajewo über Frieden spricht, geschieht es mit einem verpflichtenden Unterton. Die Religionsoberhäupter dieses Landes wissen, dass der Friede ein bedeutungsvolles Wort ist, das nicht leicht über die Lippen kommt, doch er ist auch die Sehnsucht ihrer Anhänger und letztlich ein Geschenk Gottes.
Johannes Paul II. sprach seit 1986, damals noch in einer vom kalten Krieg geprägten Welt, immer wieder über die untrennbare Verbindung zwischen Religion und Frieden. Deshalb lud er 1986 die Religionsoberhäupter nach Assisi ein, um gemeinsam für den Frieden zu beten. Er sagte: "Mehr vielleicht als je zuvor in der Geschichte ist die innere Verbindung zwischen einer aufrichtigen religiösen Haltung und dem großen Gut des Friedens allen deutlich geworden". In diesem Geist hat sich die Gemeinschaft Sant'Egidio engagiert. Das war unser Weg Jahr für Jahr seit 1986 in vielen Städten der Welt, während wir Anhänger unterschiedlicher Religionen in der Überzeugung zusammengeführt haben, dass die spirituelle Ebene wesentlich ist, um Krieg, ethnische Auseinandersetzung, Terrorismus und Fanatismus zu überwinden. Authentische Religiosität und Frieden sind miteinander verbunden. Dabei muss auch äußerlich sichtbar werden, dass unterschiedliche Menschen zusammen sind.
Ein Begleiter auf unserem Weg war seit 1987 Kardinal Carlo Maria Martini, der vor wenigen Tagen verstorben ist. Ich nutze die Gelegenheit, um diesem großen Lehrmeister zu danken. Er sagte am Ende des Treffens von Mailand 1993: "Das Zusammentreffen unterschiedlicher religiöser Wege wird zu einer großen Hilfe, um auf dem Weg weniger auf sich selbst konzentriert zu sein und die Vielfalt des Lebens und der Welt besser wahrzunehmen. Dadurch kann man auch besser nach gemeinsamen Lösungen für scheinbar unlösbare Konflikte suchen. Es gibt niemanden, der nicht viel für den Frieden tun kann. Im Krieg gibt es keine Zukunft… Wenn sich das Herz des Menschen nicht verändert, besteht keine Hoffnung, dass die Kriege schweigen. Es gibt keine machtvollere Kraft als das schwache Gebet".
Das Gebet ist eine schwache Kraft. Deshalb sind unsere Treffen vom Gebet geprägt. Das Zusammentreffen von Frauen und Männern der Religionen ist wie in diesen Tagen sehr wertvoll, denn es wird zu einer wahren Liturgie der Freundschaft und des Dialogs von spirituellen Gläubigen, wenn sie jeweils nebeneinander beten. Ja, einer neben dem anderen und niemals einer gegen den anderen, wie das teilweise geschehen ist! Das Zusammensein wird somit zu einer Prophetie und Wegweisung für eine friedliche Welt und entzieht vor allem der ethnischen, kulturellen und religiösen Auseinandersetzung jegliche Grundlage; es schafft die Kultur des Zusammenlebens.
In über fünfundzwanzig Jahren auf dem Weg im Geist von Assisi haben wir die Erfahrung gemacht, dass die spirituellen Kräfte wirklich Frieden schaffen. Diese schwache Kraft besitzt keine Waffen oder andere Mittel, doch sie ist real und auf ihre Weise machtvoll. Die Religionen verändern den Menschen von innen her, indem sie eine friedliche Haltung schaffen. Sie sprechen jeweils persönlich zur Frau und zum Mann auf der Grundlage des Gewissens. Der islamische Mystiker Jalal al Din Rumi schreibt: "Der wichtigste Kampf bezieht sich auf die eigene Person, indem man den eigenen Charakter reinigt. Fang bei dir selbst an". Martin Buber lehrt: "Der Punkt des Archimedes, von dem aus ich meinerseits die Welt aufrichten kann, ist meine eigene Veränderung". Wenn sich die Menschen selbst wandeln, verändern sie die Welt und schaffen Frieden. Das wird im Alltag und auch in der Politik benötigt.
Die verschiedenen Völker vermischen sich immer mehr. Die Grenzen können dem umfassenden Fluss der Geschichte nicht Einhalt gebieten, der sich im globalen Zeitalter beschleunigt hat. Unterschiedliche Menschen nähern sich einander an und leben immer mehr zusammen. Die Emigration ist ein Beweis für diese Bewegung der Annäherung, die nicht nur in Europa ungekanntes Zusammenleben und undenkbare Nachbarschaften geschaffen hat. Von Notlagen und geschichtlichen Gründen angetriebene Menschen brechen auf und leben dann nebeneinander. Ist nun dieses Zusammenleben gefährlich? Wird es nicht zu tragischen Spaltungen und dauerhaften Konflikten kommen? Das Zusammenleben muss in eine Bestimmung zum Frieden gewandelt werden.
Der Aufbau dieser Zukunft ist die wichtige Aufgabe der Religionen mit ihrer Lehre, dass die Menschen in den Augen Gottes gleich sind und dass ihre Unterschiedlichkeit ihre menschliche Gleichheit nicht aufhebt. Die Männer und Frauen sind zur selben Zeit gleich und unterschiedlich. Die Religionen wissen darum und müssen es allen Menschen und im Herzen der Völker verkünden. Wir sagen es als eine Karawane, die in Demut Erfahrung mit den Menschen gesammelt haben. Wir sagen und leben es in Sarajewo mit der Hilfe vieler Freunde. Wir leben es im Aufbau Europas, das durch die Initiative von Gläubigen entstanden ist und das hier durch angesehene und gläubige Menschen wie den Präsidenten Van Rompuy und Ministerpräsident Monti vertreten ist.
Johannes Chrysostomus sprach über den Traum der Religionen: "Wir zeigen nunmehr ein neues Leben, wir machen aus der Erde einen Himmel". Das ist eine Herausforderung für die Gläubigen. Durch die Qualität im Leben der Menschen kann die Erde verwandelt werden. Nicht durch die Paradiese der Ideologien oder Revolutionen. Denn die Religionen lehren ein Leben, dessen Schlüsselwort die Verantwortung ist: es ist ein persönliches, furchterregendes und dynamisches Wort, das unermessliche Energien wecken kann.
Wir haben unter Tragödien gelitten, doch wir haben einen langen Weg zurückgelegt. Das erkennen wir am schönen Bild der hier versammelten Gläubigen. Wir haben angefangen, die Völker auf menschlichere Weise kennen zu lernen. Die Religionen können uns helfen, dieses menschliche Verständnis zu vertiefen. Darüber sprach Patriarch Athenagoras, der den Weltkrieg in dieser Gegend erlebt hat: "Ich habe die Slawen kennen gelernt. Ich habe Deutsche und Österreicher beobachtet. Ich habe … bei den Franzosen gelebt. Alle Völker sind gut. Jeder verdient Achtung und Bewunderung. Ich habe die Menschen leiden gesehen. Alle brauchen Liebe. Wenn sie böse sind, dann liegt es daran, dass sie die wahre Liebe nicht kennen gelernt haben… Ich weiß, dass es finstere und dämonische Kräfte gibt, die manchmal Menschen und Völker beherrschen … Doch die Liebe Gottes ist stärker als die Hölle".
Das ist das Zeugnis der Religionen. Die Zukunft wird uns geographisch zusammen führen. Man muss sich vorbereiten, um spirituell beieinander zu leben, denn wir sind sehr unterschiedlich und doch so ähnlich. Nur auf diese Weise kann die Zukunft zum Zusammenleben in Frieden werden.

Message of His Holiness Benedict XVI
Benedict XVI

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