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31 März 2009

Pressemitteilung: NIEMAND DARF MEHR AN HOFFNUNG STERBEN. Die Gemeinschaft Sant'Egidio bringt ihre Trauer über die Opfer der Tragödie im Mittelmeer zum Ausdruck

 
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Die Gemeinschaft Sant'Egidio bringt ihre Trauer über die Opfer der Tragödie zum Ausdruck, die sich in diesen Stunden auf dem Mittelmeer abspielt. Das von den Wassern verschlungene Leben so vieler Migranten hinterfragt das Gewissen aller. Niemand darf mehr an Hoffnung sterben. Das darf nicht nur als vorübergehende Schlagzeile angesehen werden. Es sind Männer, Frauen und Kinder, die aus Ländern Asiens und Afrikas kommen und aus schlimmen Situationen verbreiteter Unsicherheit geflohen sind. Man nennt sie vereinfachend "Versteckte" und kennt ihr Leben voller Leid und Schmerz nicht, man verweigert ihnen Würde, Achtung und Gastfreundschaft. Viele kommen illegal herein, weil sie vor Krieg, Verfolgung, Korruption, Hunger, Durst oder Katastrophen fliehen und weil sie keine Möglichkeit haben, auf geregeltem Weg ein Einreisevisum zu erhalten.

Die zunehmenden Schwierigkeiten auf dem Weg nach Europa lässt sie zu immer gefährlicheren Reisen Zuflucht nehmen, die sie auf der Flucht vor der schrecklichen Unsicherheit ihrer Länder ergreifen. Deshalb sterben viele und immer mehr auf den langen und gefährlichen Reisen durch die Wüste, über die Berge und das Meer. Man weiß allein vom Mittelmeer, dass vom 1. Januar 1990 bis zum 16. Juni 2008 über 10.000 Migranten gestorben sind.

Nach glaubwürdigen Schätzungen könnten noch einmal so viele auf den langen Reisen vor der Überquerung des Meeres umgekommen sein.

Als Christen fühlen wir eine tiefe innerliche Wunde angesichts so vieler Toter, meistens Jugendlicher auf der einfachen Suche nach einem besseren Leben. Als italienische und europäische Staatsbürger fühlen wir uns durch diese Tragödien ganz und gar in Frage gestellt.

Wir fordern alle auf, die in Institutionen Verantwortung tragen, und alle Menschen guten Willens, eine Politik der Solidarität, der Gastfreundschaft und der Achtung gegenüber den Asylbewerbern und Migranten möglich zu machen.

Wir fordern eine weitblickende Politik der Zusammenarbeit und Entwicklung insbesondere für Afrika, die vielen Jugendlichen konkret hilft, in ihren Ländern zu bleiben und an ihrer Entwicklung mitzuarbeiten.

Die Gemeinschaft Sant'Egidio verpflichtet sich, in unserer Solidarität einen Raum der Menschlichkeit offen zu halten, damit alle, die eine bessere Zukunft suchen, anerkannt und aufgenommen werden.



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