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13 Mai 2013

Kenia - Sant'Egidio und der Traum von Geschwisterlichkeit und Frieden

 
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In der Zeit der ethnischen Polarisierung und Betonung der Identitäten, die Kenia in der neueren Vergangenheit durchlebt hat, hat sich Sant'Egidio bemüht, den Traum der Geschwisterlichkeit und des Friedens zu verwirklichen, der in allen christlichen Gemeinschaften lebendig ist und auch ein Ideal der Bevölkerung Kenias darstellt.

Die Nationalhymne spricht über undugu (Geschwisterlichkeit auf Swahili) und amani (Frieden). Das nationale Motto lautet Harambee, also gemeinsames Handeln mit edlen und hohen Zielen gemeinsamer Zusammenarbeit, um für alle das Wohl zu erreichen und bewirken.

Doch Kenia hat auch schwierige Zeiten von Auseinandersetzungen und Gewalt erlebt: seine Bürger sind gespalten, haben sich bekämpft. Das geschah bei den Präsidentschaftswahlen 2007 und den darauf folgenden Unruhen, die fast 1.000 Todesopfer forderten und 600.000 Menschen zu Inlandsflüchtlingen machten.

Ähnliches befürchtete man auch für die Wahlen im vergangenen März. Die kenianische Gesellschaft und die Gläubigen aller Religionen hofften und beteten für eine zivile und friedliche Auseinandersetzung. Die Gemeinschaften von Sant'Egidio haben Friedensgebete und Friedensmärsche organisiert.

Die Endergebnisse der Wahlen wurden Ende vergangenen Monats veröffentlicht. Während viele lieber in ihre Heimatorte ginge, um sich bei der Verkündigung der Endergebnisse der Wahlen nicht in einer ethnischen "falschen" Region aufzuhalten, haben sich die Jugendlichen und Erwachsenen der Gemeinschaft in Nakuru zum Osterfest versammelt, um unabhängig von ethnischen oder politischen Unterschieden vereint zu sein.

Glücklicherweise war die Wahl des neuen Präsidenten Uhuru Kenyatta im ersten Wahlgang nur von wenigen isolierten Zwischenfällen und Protesten begleitet, doch ohne die Gefahr eines neuen Bürgerkrieges. Es war mehr oder weniger der Sieg der Vernunft, der Einheit und des Friedens.

Sant'Egidio setzt sich während des ganzen Jahres für die Einheit und den Frieden ein. In vielen Ortschaften, wo die Gemeinschaft anwesend ist, neben Nairobi und Nakuru auch in Eldoret, Kisumu, Mombasa, Homa Bay, setzt sie sich für die Armen unabhängig von der Herkunft, der Geschichte oder Religion ein. In diesen Jahren sind ca. zehn Schulen des Friedens entstanden, während in fünf Städten eine schöne Freundschaft zu alten Menschen mit großer Leidenschaft gelebt wird. In Nakuru und Eldoret werden Besuche bei Gefangenen im örtlichen Frauengefängnis durchgeführt.

Der Dienst vereint im Geist, in den Idealen und Träumen unabhängig von allen ethnischen Spannungen oder Betonungen der Identitäten. Er zeigt den Wunsch zur Zusammenarbeit für ein vereintes Land in einem einzigen Schicksal für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Kulturen. Auf diesem Weg wird die Kultur des Zusammenlebens aufgebaut, eine Zukunft der Geschwisterlichkeit und des Friedens, die die Väter der Entkolonialisierung vor 50 Jahren für ihre Länder und den ganzen Kontinent errichten wollten.


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