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Unterstützung der Gemeinschaft

  
22 September 2013

Die Gemeinschaft Sant'Egidio verurteilt das Massaker in der anglikanischen Kirche von Peshawar in Pakistan

Der Präsident Marco Impagliazzo: Der interreligiöse Dialog ist der einzige Weg zum Frieden

 
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Rom - "Die dramatische Nachricht über ein blutiges Attentat, ein regelrechtes Massaker an der anglikanischen Minderheit in Peshawar, Pakistan, erschüttert die Gemeinschaft Sant'Egidio, die in vielen Städten dieses Landes anwesend ist, gerade während sie das 27. Internationale Friedenstreffen vorbereitet, das Ende des Monats in Rom stattfinden wird und die deutlichste und grundlegende Antwort auf die gemeinen Vorsätze zur Instrumentalisierung der religiösen Unterschiede sein möchte, die Konflikte jeder Art nähren. Mit besonderem Engagement werden wir uns mit der Frage des religiös geprägten Terrorismus beschäftigen.

Während wir mit aller Entschiedenheit diese Episode verurteilen, fordern wir die pakistanischen Regierungsbehörden auf, die religiösen Minderheiten mit größerer Entschlossenheit zu beschützen. Gleichzeitig nehmen wir im Gebet und in der Solidarität Anteil an der Trauer der betroffenen Familien vieler unserer Geschwister in der festen Überzeugung, dass das Martyrium der Christen als eine leider sehr aktuelle Wirklichkeit unserer Zeit kein nutzloses Opfer bleibt, sondern zu einem wirksamen Prozess der Bekehrung der Herzen führen wird.

Der Dialog der über 400 Vertreter verschiedener Kulturen und Religionen, die am Treffen von Rom teilnehmen, am Ende den Friedensappell 2013 unterzeichen und auf dem Platz des Campidoglio den geschwisterlichen Friedensgruß austauschen, wird mit großer Klarheit die Grundlagen für den Austausch, das Zusammenleben und die Zusammenarbeit der verschiedenen Religionen darstellen und mit Entschiedenheit die Verantwortung bekunden, den gemeinsamen Einsatz für eine friedliche Zukunft der gesamten Menschheit zu fördern".


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